Jugend-Digitalstudie der Postbank

Junge Generation kauft seit Corona mehr im Netz ein

Onlineshopping boomt bei Jugendlichen - fanden die Macher der Studie heraus. Bildunterschrift anzeigen
Onlineshopping boomt bei Jugendlichen - fanden die Macher der Studie heraus. 
08.09.2021

Zwei von drei deutschen Jugendlichen haben in der Corona-Pandemie ihr Einkaufsverhalten geändert. 49 Prozent von ihnen kauften seit Ausbruch der Krise mangels Alternativen mehr online ein, 2020 waren es 35 Prozent. Das geht aus der Jugend-Digitalstudie der Postbank hervor. Während 55 Prozent der 16-Jährigen öfter im Netz shoppen gingen, waren es bei den 17-Jährigen 48 Prozent und bei den 18-Jährigen 44 Prozent. „Die Generation Z ist mit dem Internet aufgewachsen und hat bei Online-Angeboten keine Berührungsängste“, sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank. „Durch die Lockdown-Zeit ist Online-Shopping für sie noch mehr zur neuen Normalität geworden. Auch künftig dürfte diese Zielgruppe vor allem im Netz zu erreichen sein“, nimmt er an.

2021 stiegen die monatlichen Ausgaben der Jugendlichen für Online-Shopping im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 32 Prozent auf 102 Euro. 16-Jährige nehmen dafür durchschnittlich im Monat 60 Euro in die Hand, bei den 17-Jährigen sind es 95 Euro und bei den 18-Jährigen 147 Euro. Während Mädchen monatlich im Schnitt 95 Euro im Netz ausgeben, sind es bei Jungen 109 Euro.

Sieben Prozent der Befragten sagen, dass sie beim Shoppen mehr als vor Corona auf ökologisch und sozial einwandfrei hergestellte Produkte achten. Unabhängig von der Produktkategorie nehmen die 18-Jährigen das Thema Nachhaltigkeit besonders ernst, zeigt die Digitalstudie.

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