Zweiter Tag des Online-Kongresses startet mit Umfrage

eBHB-Teilnehmer: Warenversorgung bleibt 2022 weiter schwierig

Dr. Peter Wüst und Falco Stienen unterhielten sich im Anschluss an den Vortrag über das neue Konzept von Obi und die aktuelle Bedeutung von Baumärkten für die Generation Z.(Quelle: Screenshot)
Dr. Peter Wüst und Falco Stienen unterhielten sich im Anschluss an den Vortrag über das neue Konzept von Obi und die aktuelle Bedeutung von Baumärkten für die Generation Z.
25.11.2021

Den zweiten Tag des eBHB-Kongresses 2021 eröffnete heute morgen BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst mit einigen Fragen an die Veranstaltungsteilnehmer. Unter anderem fragte er sie nach einem weiteren Lockdown (44 Prozent halten diesen für möglich), nach der Impflicht (69 Prozent sind dafür), nach der Warenversorgung (67 Prozent glauben, dass diese gleich schwierig bleibt) und nach den Wachstumsprognosen für 2022 (40 Prozent halten ein Plus von fünf Prozent für wahrscheinlich).

Den ersten Vortrag hielt danach Falco Stienen, Head of Brand Communications von Obi, zum Thema „Mach mal mit Obi – Wie ein Youtube-Kanal die nächste Generation für DIY begeistert“. Die Obi-Vision lebe in seinen Formaten: immer nah am Kunden und immer Use Case (Anwendungsfall). Die Herausforderung sei heutzutage, die jüngere Generation (Gen Z) zu erreichen. „Mach mal mit Obi“ sei für diese Gruppe ein gelungener Zugang.

Die Frage „Omnichannel – Fluch oder Segen?“, beantwortete Markus Dulle, Vorstand der österreichischen 3e AG, eindeutig: „Für uns ganz klar: Omnichannel ist aus unserer Sicht ein Segen“, sagte er, nachdem er ausführlich das Konzept des Stores 4.0 im Vertriebsformat Let’s do it vorgestellt hatte. (Das Fachmagazin diy hat mehrfach berichtet.) Dabei klammerte er auch die besonderen Schwierigkeiten nicht aus, die Verbundgruppen beispielsweise in Sachen einheitliche Preise oder Warenwirtschaftssysteme zu bewältigen haben. Den Erfolg dieses bislang an sechs Standorten realisierten Konzepts belegte er mit Zahlen: Die durchschnittlichen Bons sind um 50 Prozent gestiegen, der Kundenkartenanteil liegt über 40 Prozent, der Umsatz mit den Profilierungssortimenten ist um 30 Prozent gewachsen. Neben den digitalen Tools dieses Konzept spielen, so Dulle, die Mitarbeiter eine große Rolle, die „vor den Vorhang geholt“ werden und beispielsweise in den Social-Media-Kanälen sichtbar sind.

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