Unterhaltsame Weinprobe zum eBHB

Genießen für einen guten Zweck

Auch die diy-Redaktion trank mit, doch einer schummelte: Er trank einen Gutedel vom Bodensee!
Auch die diy-Redaktion trank mit, doch einer schummelte: Er trank einen Gutedel vom Bodensee!
25.11.2021

Im Rahmen des eBHB lud der Verband gestern zu einem unterhaltsamen und informativen Online-Wine-Tasting – und das für einen guten Zweck: Pro Teilnehmer werden in Kooperation mit der Weinmanufaktur Dagernova 10 Euro an den Verein „Ahr - A Wineregion needs help for rebuilding“ gespendet. Dieser unterstützt das von der Flutkatastrophe im Sommer 2021 betroffenen Gebiet beim Wiederaufbau. Der BHB verdoppelte die Spendensumme und rundete sie auf 1.000 Euro auf. Auch die diy-Redaktion war dabei und verkostete vor den Bildschirmen die zwei vorgestellten Rebsäfte.

Der Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst hatte bei der Veranstaltung waschechte Weinexperten zu Gast: Die Sommelière Karin Hardt, eine Expertin für die Ahr-Region, brachte den Zuschauern einen Früh- sowie einen Spät-Burgunder näher und berichtete von ihren Erlebnissen während der Hochwasserkatastrophe. „Wir öffneten an dem Abend die Tür und uns kam eine riesige Welle Wasser entgegen“, erinnerte sie sich an die prägenden Ereignisse.

Auch der Sänger und Comedian Bernd Stelter war dabei. Er beschäftigt sich als zertifizierter Junior-Sommelier ebenfalls insbesondere mit Weinen der Ahr-Region. Gemeinsam mit dem Autor und Weinjournalist Carsten Henn bewerteten er die edlen Tropfen. So ermittelten die beiden bei dem 2019er Spätburgunder „J“ einen Geruch nach Kirsche und roten Beeren. Der Wein sei im Abgang nicht zu süß und besitze eine schöne Tiefe, sagte Henn. Der 2018er Frühburgunder hingegen sei geschmeidiger, weicher, mit einer deutlichen Vanillenote. Dabei ließ Stelter es sich nicht nehmen, zur Gitarre zu greifen und ein Lied über Wein zu präsentieren.

Zugeschaltet wurde auch Andreas Back, Leiter Qualitätsmanagement und Umwelt bei Hornbach und Hobby-Winzer. Er besitzt einen Weinberg in der Pfalz. An dem Abend berichtete er, wie Hornbach die hochwassergeschädigten Regionen unterstützte und was Klimaveränderungen für Baumärkte sowie für Winzer bedeuteten. So gebe es in der Umgebung beispielsweise Forschungen, um zu ermitteln, wie die Rebsorten widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse werden können.

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