Jahresversammlung des VdL

Schwierige Monate für die Farbenindustrie

Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kanert sowie die Vizepräsidenten Robert Fitzka und Dr. Rainer Frei sprachen über vergangene und aktuelle Herausforderungen.(Quelle: VdL)
Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kanert sowie die Vizepräsidenten Robert Fitzka und Dr. Rainer Frei sprachen über vergangene und aktuelle Herausforderungen.
24.05.2022

„Der Markt für Lack und Druckfarben ging 2021 insgesamt um knapp 5 Prozent zurück. Das laufende Jahr ist aufgrund der komplexen Weltlage kaum prognostizierbar“, berichtete Robert Fitzka, Vizepräsident des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL), im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Interessensgemeinschaft. Er unterstrich die schwierigen Monate, denen sich viele Firmen der Branche in der Covid-19-Pandemie ausgesetzt sahen. Selbst Gewinner der Corona-Krise hätten zuletzt unter stark gestiegenen Rohstoffpreisen und belasteten Lieferketten gelitten, erklärte er. Der Ukraine-Krieg tue sein Übriges, insbesondere mit Blick auf die Geschäftsbeziehungen mehrerer Farbenhersteller in die Ukraine oder nach Russland.

Nach der Entlastung des VdL-Vorstands wurden Dr. Carl Epple (Epple Druckfarben) und Klaus-Georg Gast (Axalta Coating Systems) in das Präsidium gewählt. Christian Wiemer (Geholit + Wiemer) wurde für seine Verdienste in der Branche gewürdigt und zum Ehrenmitglied des Verbandes ernannt.

Die Fachgruppen Bautenanstrichmittel, Druckfarben und Holzlacke diskutierten den Green Deal der EU, die neue Chemikalienstrategie, die neue Druckfarbenverordnung und die Biozidgesetzgebung.

VdL-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kanert stellte fest, „wie wichtig und wohltuend es ist, sich wieder persönlich begegnen zu können“. Er lud zum nächsten Treffen ein: 2023 wollen sich die Mitglieder in Lübeck treffen.

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