Chancen bei Werkzeug- und Geräteverwaltung

Digitalisierung im Handwerk noch in der Anfangsphase

Die Forscher sehen vor allem bei der Werkzeug- und Geräteverwaltung großes Digitalisierungspotenzial.
Die Forscher sehen vor allem bei der Werkzeug- und Geräteverwaltung großes Digitalisierungspotenzial.
14.11.2022

Bei knapp der Hälfte der Handwerksbetriebe in Deutschland wurde die Digitalisierung zwar angestoßen, viele Prozesse erfolgen aber noch analog. Das bestätigen die Ergebnisse der Studie „Wie tickt das deutsche Handwerk in Zeiten der Digitalisierung? Teil 1: Status quo und Herausforderungen der Digitalisierung“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit der Digitalagentur Dotsource unter Mitarbeitenden dieser Branche. Demnach wurde lediglich bei neun Prozent die Digitalisierung des Betriebs größtenteils vollzogen. Vor allem in der Werkzeug- und Geräteverwaltung sieht das ECC großes Digitalisierungspotenzial.

Dass Digitalisierungsvorhaben in den Hintergrund rücken, liegt für 57 Prozent der Handwerkerinnen und Handwerker im hohen Arbeitspensum begründet. 89 Prozent der Befragten bewerten ihre aktuelle Auftragslage als gut oder sehr gut. Auftragsabschlüsse erfolgen insbesondere durch Bestandskundinnen und -kunden (77 Prozent) oder durch deren Empfehlung (73 Prozent). Zu hohe Kosten (38 Prozent) werden als größte Herausforderung auf dem Weg zur Digitalisierung gesehen.

Nahezu jeder befragte Handwerker nutzt mindestens ein digitales Gerät im beruflichen Alltag: Smartphone und Desktop PC kommen hierbei am häufigsten zum Einsatz. Das Internet wird von 52 Prozent mehrmals täglich genutzt. Das Smartphone kommt bei 76 Prozent der Befragten, die generell ein Smartphone beruflich verwenden, mehrmals täglich zum Einsatz. 71 Prozent geben an, soziale Medien zu diversen Informations- und Kommunikationszwecken zu nutzen.

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