Mengen und Witterung wirken sich auf die Vermarktung aus

Veiling Rhein-Maas steigert Umsatz um 3 Prozent

Obwohl die digitalen Vertriebskanäle reichlich genutzt wurden, blieb die Uhrenauktion der wichtigste Kanal der Veiling Rhein-Maas.(Quelle: Veiling Rhein-Maas)
Obwohl die digitalen Vertriebskanäle reichlich genutzt wurden, blieb die Uhrenauktion der wichtigste Kanal der Veiling Rhein-Maas.
18.01.2024

Die Veiling Rhein-Maas, das Joint Venture zwischen Landgard und Royal Flora Holland, hat ihren Produktumsatz im Geschäftsjahr 2023 auf 424 Mio. Euro gesteigert, das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese positive Entwicklung sei vor allem auf eine gute Nachfrage und hohe Durchschnittspreise bei gleichzeitig geringeren Mengen zurückzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die physische Uhrenauktion war auch im vergangenen Jahr der wichtigste Vertriebskanal der Veiling Rhein-Maas, wenngleich auch die digitalen Vertriebskanäle von den Kunden rege genutzt wurden. Darüber hinaus wurde im Mai ein neuer Verkaufsrekord aufgestellt. Mit 30.000 Stapelwagen und mehr als 167.000 CC-Containern verkaufte die Veiling Rhein-Maas so viele Ladungsträger wie nie zuvor.

Der Absatz von Schnittblumen war fast das ganze Jahr über stabil und auch der Verkauf an die Kunden war gut, heißt es weiter. Trotz eines leichten Rückgangs der Liefermengen im Vergleich zum Vorjahr sei der Umsatz mit Schnittblumen im Jahr 2023 kumuliert höher als im Vorjahr und deutlich höher als erwartet gewesen. Ebenfalls positiv sei der Trend bei Topfpflanzen gewesen, der kumulierte Umsatz am Ende des Jahres lag über den Erwartungen. Die Mengen blieben jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück, insbesondere bei den Gartenpflanzen, so das Unternehmen.

Ähnlich wie im Jahr 2021 war dies laut Veiling Rhein-Maas auf die gleichbleibend hohe Nachfrage zurückzuführen, was dazu führte, dass die Mengen nicht immer wie geplant für die Versteigerung verfügbar waren. Für die geringeren Anlieferungsmengen im Jahr 2023 hat es dabei laut Unternehmen mehrere Gründe, nicht zuletzt die Auswirkungen der Energiekrise, die im Laufe des Jahres zur Schließung und Umstrukturierung mehrerer Betriebe geführt hatte, was sich ebenfalls auf die verfügbaren Mengen ausgewirkt habe.

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