Kontaktlos ist Standard

Mobil zahlen vor allem die Jüngeren

Für die "Postbank Di­gi­tal­stu­die 2026" wur­den 3.050 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner be­fragt. (Quelle: Postbank)
Für die "Postbank Di­gi­tal­stu­die 2026" wur­den 3.050 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner be­fragt. 
20.07.2026

Mobile Payment hat sich in Deutschland noch nicht durchgesetzt und bleibt vor allem eine Sache der Jüngeren. Während 87 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Bank- oder Kreditkarte beim Bezahlen einsetzen, zahlen nur 47 Prozent mit Smartphone, Smartwatch oder App. Im vergangenen Jahr waren es noch 35 Prozent. Der Unterschied zwischen den Generationen ist deutlich: 72 Prozent der unter 40-Jährigen nutzt Mobile Payment, bei den Älteren sind es nur 36 Prozent. Das geht aus der „Postbank Digitalstudie 2026“ hervor. Von den 18- bis 39-Jährigen gibt knapp jeder Fünfte an, mobiles Bezahlen fast immer zu verwenden, wenn es möglich ist.

Wer diese Bezahlmethode ablehnt, begründet das außer mit der Vorliebe für klassische Methoden vor allem mit Sicherheits- und Datenschutzbedenken. 39 Prozent fürchten etwa den Diebstahl des Geräts oder Missbrauch ihrer Daten. Allerding haben auch beim kontaktlosen Bezahlen generell 38 Prozent derjenigen, die diese Methode ablehnen, vergleichbare Bedenken. Die größte Hürde für das Mobile Payment sei weniger die Sicherheit als die Gewohnheit, folgert man bei der Postbank.

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