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Landgard will klimaneutral werden und hat Projekte angeschoben

Mit der Logistiktochter Fresh Logistics System hat Landgard die klimaneutrale Auslieferung von Blumen und Pflanzen getestet.

Mit der Logistiktochter Fresh Logistics System hat Landgard die klimaneutrale Auslieferung von Blumen und Pflanzen getestet.

Die Vermarktungsgenossenschaft Landgard will klimaneutral werden und fasst dieses Ziel unter dem Motto "Landgard goes zero" zusammen. Einige Projekte in diese Richtung hat das Unternehmen im Rahmen seiner Nachhaltigkeitswochen im September auf den Weg gebracht.

So hat die Landgard Blumen & Pflanzen GmbH gemeinsam mit der Logistiktochter Fresh Logistics System in der Woche nach der Spoga+Gafa 2019 alle Auslieferungen von den Standorten Wiesmoor und Lüllingen eigenen Angaben zufolge klimaneutral abgewickelt. Gemeinsam mit dem deutschen Dienstleister Fokus Zukunft wurden zunächst die bei einer Laufleistung von rund 420.000 gefahrenen Kilometern entstandenen Emissionen ermittelt. Die dabei freigesetzte CO2-Menge wurde durch die Förderung klimafreundlicher Projekte ausgeglichen.

Die Erzeugergenossenschaft will nun zunächst die jährlichen Treibhausgas-Emissionen aller Standorte der Fresh Logistics System analysieren. Auf dieser Basis wird dann eine CO2-Bilanz nach dem internationalen Standard des Greenhouse Gas Protocol erstellt. Emissionen, die nicht vermieden werden können, sollen durch CO2-kompensierende Projekte ausgeglichen.

Wie Erzeuger ihre Produktion nachhaltiger gestalten können, ist das Thema einer neuen Reihe von Erzeugerworkshops auch im Bereich Blumen & Pflanzen. Unter dem Motto "100 Prozent plastikfrei - Pflanz den Topf" bietet Landgard ein Konzept, das ohne Kunststoff auskommt. Die darunter vermarkteten Pflanzen wachsen in kompostierbaren plastikfreien Töpfen, die mit eingepflanzt werden und sich in der Erde zersetzen.

Im Bereich Schnittblumen hat die Tochtergesellschaft Bloomways ihr Sortiment an nachhaltigeren Produkten ausgebaut. Unter dem Label "Ehrliche Rosen" bietet Bloomways seit September neue Rosen an, die unter besonders fairen Bedingungen produziert wurden, so das Unternehmen. Die nach dem Fairtrade-Standard zertifizierten Schnittblumen stammen von einer Blumenfarm in Kenia. Was die Rosen dabei besonders ehrlich macht, können Verbraucher online unter www.fairtrade-deutschland.de nachlesen. Dort geben sie den Fairtrade-Code 19704 ein, der auf dem Etikett an jedem Bund "Ehrlicher Rose" zu finden ist.

| 9. Oktober 2019


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