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Ausgewogene Stimmung auf dem Herbstsymposium des BHB in Köln


 

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Über 460 Repräsentanten aus Handel und Industrie folgten im November 2001 der Einladung des BHB, um sich auf dem Herbstsymposium über aktuelle Branchennews zu informieren.
Rund 460 DIY-Repräsentanten kamen zum BHB-Herbstsymposium ins Kölner Maritim. „Geht uns die Arbeit aus?“ Mit dieser Frage eröffnete Dr. Norbert Blüm, früherer Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, das Symposium. Blüm gab auch gleich die Antwort: „Nein. Die Arbeit ist nicht weniger geworden, die Nachfrage ist gestiegen.“ Zudem biete gerade der Dienstleistungssektor großes, allerdings weitgehend ungenutztes Potenzial – angefangen von den so genannten einfachen und doch wichtigen Arbeiten bis hin zu höher qualifizierten Berufen. Dies habe man in Deutschland noch nicht erkannt. Blüm sprach sich für ein duales Bildungssystem aus, das Praxis und Theorie gleichermaßen zum Ausbildungsinhalt mache. Qualifizierte Mitarbeiter würden jedoch nicht nur durch so genannte Eliteförderung generiert. Er umschrieb es mit dem Wort „Reamateurisierung“: Menschen, die praktische Erfahrung und Kompetenzen auch ohne die entsprechende theoretische Fachausbildung erworben haben, sollten eine Chance zur beruflichen Qualifikation erhalten.Dr. Holger Rust, Wirtschaftsjournalist und stellvertretender Direktor des Instituts für Psychologie & Soziologie der Universität Hannover, knüpfte am Morgen des zweiten Tages an den Vortrag Norbert Blüms an. Er beschäftigte sich mit dem Thema „One-to-One-Marketing“, das mit dem Angebot von Dienstleistungen eng verbunden ist. Er wies darauf hin, dass One-to-One-Marketing – die personalisierte, am individuellen Käuferprofil orientierte Kundenansprache – nur effektiv sein kann, wenn die Lebenswelt des Kunden erfahren und wirklich verstanden wird.Norbert Blüm eröffnete mir dem Thema "geht uns die Arbeit aus?"Zum Abschluss des Symposiums wurde es dann sportlich: Dr. Elmar Wienecke, Diplom-Sportlehrer und Experte für Sportmedizin und Kardiologie, beschrieb den richtigen Weg zu körperlicher und mentaler Fitness. Beruflich Gestresste sollten auf keinen Fall in exzessiver sportlicher Betätigung Ausgleich und Erholung suchen, sondern sich ein ausgewogenes, nicht erschöpfendes Trainingsprogramm zusammenstellen. „Die Dosis macht’s“, brachte es Dr. Wienecke auf den Punkt. Wer sich nach der Arbeit im Sport noch verausgabt, erreicht das Gegenteil: Er produziert neuen Stress für den Körper. Das Motto „ohne Schweiß kein Preis“ sei längst überholt und seine eher schädigende Wirkung…
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