diy plus

60 Partner bis 2005

Georg Rothacher, Geschäftsleitung Toom BauMarkt GmbH, Köln, über das neue Partnerschaftsmodell

diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
Georg Rothacher ist Geschäftsführer der Toom BauMarkt GmbH in Köln.
diy: Was wird die Gründung des Toom Partnerschaftsmodells langfristig für die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland bedeuten?
Georg Rothacher: Mit dem Partnerschaftsmodell optimiert Toom BauMarkt seine Betreiberkonzepte. Unter der Marke soll jeder Markt vom bestmöglichen Betreiber geführt werden, das kann ein Marktleiter genauso gut sein wie ein selbständiger Kaufmann. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des einzelnen Standortes und die des gesamten Unternehmens. Das Partnerschaftsmodell bietet ausgewiesenen Branchenexperten die Möglichkeit, sich mit überschaubarem Kapitaleinsatz und Risiko selbstständig zu machen. Höchstes Augenmerk bei der Auswahl der Partner ist seine Qualifikation, sowohl fachlich als auch persönlich. Der Partner muss die Fähigkeit besitzen, Menschen zu begeistern und vor allem den Kunden „dienen“ zu wollen. Diese Voraussetzungen ermöglichen es ihm, sich vor Ort als Unternehmer zu etablieren und somit eine höhere Kundenbindung zu erreichen. Generell bringt uns das Partnerschaftsmodell dem Unternehmensziel, „Der beste Baumarkt, respektive das beste Gartencenter aus Kundensicht zu sein“, einen großen Schritt näher.
diy: Was ist denn die Besonderheit des neuen Partnerschaftsmodells? Gibt es konkrete Unterschiede zu den in der Lebensmittelbranche angewendeten Modellen?
Rothacher: Im Wesentlichen – dem Grundgedanken nach – unterscheiden wir uns nicht vom Rewe-Partnerschaftsmodell, das seit 30 Jahren ein überaus erfolgreiches Betreiberkonzept für selbständige Kaufleute ist. Viele Elemente sowie ein großer Teil der Verträge sind an die Rewe-Verträge angelehnt. Auch die Beteiligungsverhältnisse von 80:20 bzw. 60:40 zu Gunsten des Partners entstammen dem Rewe-Partnerschaftsmodell. Aufgrund der Größenordnung unserer Baumärkte sowie der geringeren Drehzahl gegenüber der Lebensmittelbranche sind wir allerdings im Bereich der Finanzierung andere Wege gegangen.
diy: Welche Unterstützung erhalten die Marktbetreiber von der Zentrale?
Rothacher: Da wir als großes Filialunternehmen über eine leistungsfähige Verwaltung verfügen, sind wir in der Lage, unseren Partnern jede erdenkliche Unterstützung zu bieten. Sowohl operativ durch unsere Vertriebsleitung und unsere Districtmanager, als auch administrativ durch unsere Fachabteilungen bis hin zur Steuerberatung sind wir in der Lage, unsere Partner optimal zu betreuen.
diy: Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit zwischen dem selbstständigen Kaufmann…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch