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Gegen die Regel denken

Trotz 50-jährigem Jubiläum herrscht bei Hoppe keine „Champagner-Laune“. Schuld hat die schleppende Konjunktur, unter der auch der Beschlaghersteller leidet. Dennoch beteiligt sich das Unternehmen an karitativen Zwecken

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Zu lachen haben derzeit, angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation, nur wenige Unternehmen etwas. Und dies schon gleich gar nicht, wenn sie in der Baubranche tätig sind. Denn dort sieht es zur Zeit besonders mau aus. Bei Hoppe in Stadtallendorf analysiert man die Lage derzeit sogar als „die schwerste Krise am Bau seit dem 2. Weltkrieg“. Das ist auch der Grund, warum bei dem Unternehmen derzeit, trotz des 50-jährigen Jubiläums in diesem Jahr, keine „Champagner-Laune“ aufkommt.
Angebote für die Kunden
„In einer Zeit, die eher von Sparmaßnahmen geprägt ist, wäre eine große Feier im üblichen Stil das falsche Signal“, sagt der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Christoph Hoppe. Stattdessen gibt es anlässlich des Jubiläums andere Aktivitäten. So wurden für die Handelspartner und Endgebraucher besondere Angebote entwickelt. Außerdem wurde die Präsentation des Unternehmens nach außen überarbeitet und durch einen neuen Internet-Auftritt und ein neues Unternehmens-Profil optimiert.
Die Führungsspitze (v.l.): Wolf Hoppe, Friedrich Hoppe und Christoph Hoppe.
Soziale Verantwortung
Aber trotz allem Willen zum Sparen: „Ein Unternehmen ist keine Insel“, weiß der Alleinvorstand der Hoppe AG, Wolf Hoppe. „Deshalb nehmen wir natürlich  unsere soziale Verantwortung wahr, und das nicht nur für unsere Mitarbeiter, sondern auch für das Umfeld.“
Dementsprechend stellte das Unternehmen auch am 5. November 2002, dem Stichtag des Jubiläums, Spenden für ausgewählte, förderungswürdige und/oder karitative Zwecke in Standortnähe zur Verfügung. So erhielten unter anderem der Verein für Waldorfpädagogik Marburg e.V. und das Kuratorium Aktion für Behinderte in Oberhessen eine Spende.
Die Ursprünge
Am 5. November 1952 von Friedrich Hoppe in Heiligenhaus (bei Düsseldorf) gegründet, ist Hoppe heute ein international tätiges Unternehmen mit Hauptsitz im schweizerischen Müstair. Der deutsche Sitz ist in Stadtallendorf. Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Beschlagsystemen aus Aluminium, Edelstahl, Kunststoff und Messing und gilt dabei seit den 70er Jahren als Marktführer in Europa.
An insgesamt neun Standorten produziert Hoppe heute eine umfangreiche Produktpalette. Im Bild: Das Werk in Crottendorf (oben) ist mit 29.000 m² Produktionsfläche das größte, gefolgt von den italienischen Standorten Laas (unten) und Schluderns.
Bezeichnend ist, darauf ist man in dem Unternehmen stolz, der trotz dieser Größenordnung erhalten gebliebene, familiäre…
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