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"Lebensnotwendige Grünflächen“

In diy 4/2002 wurde schon darüber berichtet: Dachbegrünungen sind ökologisch sinnvoll und eröffnen der grünen Branche neue Umsatzmöglichkeiten. Zahlreiche Anbieter beschäftigen sich explizit mit der Materie

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Für Gartencenter und Baumärkte ist die Dachbegrünung ein nicht zu verachtendes Zusatz-Umsatzpotenzial. Denn Pflanzen, Samen und Baustoffe werden genauso benötigt, wie Pflegegeräte und -material sowie Werkzeuge. Viele der professionellen Anbieter von Dachbegrünungen bieten Selbstbausets und Materialien an, mit denen der erfahrene Heimwerker seine Dach auch in Eigenregie erfolgreich begrünen kann – wobei er sich aber zumindest im Vorfeld auf die beratende Unterstützung eines professionellen Dachdeckers berufen sollte.
Atka Kunststoffverarbeitung GmbH
Das in Lohne ansässige Unternehmen ist als Lieferant für die Kunststoffindustrie tätig. Für die Dachbegrünung werden verschiedene Arten von Gründachpfannen hergestellt: „Top 2000“ ist für Steildächer von 30 bis 50° ausgelegt. Eigenen Angaben zufolge ist damit die Vorgehensweise bei der Herstellung des Daches eine ähnliche, wie bei einem herkömmlichen Ziegeldach: Die Dachfläche wird mit Dachsparren, Folie, Konterlattung, Lattung, Gründachpfanne, Mineralsubstrat und Begrünungsmatten aufgebaut. Für den Firstabschluss wird noch eine spezielle Firstpfanne angeboten. Die Gründachpfanne „Top 2002“ wird für geneigte Dächer mit 15-30° angeboten. Firmenangaben zufolge liegt hier die Besonderheit bei einer weniger starken Substratschicht und eine minimierte Wasserrückhaltung. Und für Flachdächer wird mit „Top 2001“ eine spezielle Gründachschale angeboten, mit der die Bepflanzung in Pflanzschalen aufgebracht wird. Das soll, so der Hersteller, eine optimale Drainage und einen guten Schutz der Dichtungsbahnen gegen Beschädigungen gewährleisten. Auch könne der Nährboden nicht ausspülen. (Atka Kunststoffverarbeitung GmbH, Industriestraße 2, 49393 Lohne, www.atka.de)
Ceraline
Ein Vegetationssubstrat für extensive Dachbegrünung bietet das in Klettgau-Erzingen ansässige Unternehmen mit „Ceraroof“ an. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich dabei um ein reines Naturprodukt, das ein Tonsubstrat mit großem Luftporenvolumen und hoher Wasserrückhaltekapazität darstellt. Firmenangaben zufolge ist mit „Ceraroof“ ein einschichtiger Aufbau möglich (6-8 cm, 75-100 kg/m²), der gegenüber herkömmlichen Vegetationsschichten nur halb so dick aufträgt und zusätzlich die Funktion einer Flächendränage übernimmt. Zudem werde „Ceraroof“ staatlich gefördert, da die hohe Wasserrückhaltekapazität die Kanalisation entlastet. (Ceraline GmbH, Weisweiler Straße 6, 79771 Klettgau-Erzingen, www.ceraline.de)
Flordepot
Mit dem Dachbegrünungskonzept „Flordepot“ bietet…
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