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Marktdaten zum Trockenbau

Der Markt für Gipskartonplatten ist von einem anhaltenden, wenn auch abgeflachten Mengenrückgang geprägt. Weitere Informationen zu den Segmenten Gipsplatten, Gipsfaserplatten, Trockenunterböden, Zementplatten und Estrich

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Gipskartonplatten
Das Absatzvolumen wird sich nach einem Minus von fast acht Prozent auch im Jahr 2004 nochmals verringern, schätzt Knauf. Zu rund 90 Prozent werden als Bauplatten an Wänden Gipskartonplatten eingesetzt. Die restlichen Prozent entfallen auf Gipsfaserplatten.
Gipskartonplatten
Mio. m²
Veränderung zum Vorjahr
2002
208,54
2003
192,3
-7,8 %
Schätzung 2004
187,92
-2,3 %
Verwendungszweck
Das geschätzte Volumen von 187,92 Mio. m² gliedert sich nach folgenden Verwendungszwecken auf:
als nicht-tragende Trennwände
ca. 59 %
als Trockenputz
ca. 14 %
an der Decke
ca. 27 %
Gebäudearten
Den mit Abstand größten Anteil hat der Altbau. Die Verwendung nach Gebäudearten ergibt folgendes Bild:
im Altbau
ca. 53 %
   davon: als nicht-tragende Trennwände
   ca. 53 %
im Nicht-Wohnbau
ca. 28 %
in Mehrfamilienhäusern
ca. 4 %
in Ein- und Zweifamilienhäusern
ca. 15 %
Bodenflächen
Das Potenzial für verarbeitete Bodenflächen im Jahr 2004 wird auf 81,592 Mio. m² veranschlagt. Hier dominiert der Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern:
im Altbau
ca. 25 %
im Nicht-Wohnbau
ca. 20 %
in Mehrfamilienhäusern
ca. 10 %
in Ein- und Zweifamilienhäusern
ca. 45 %
Trockenunterböden
Rund 80 Prozent der am Boden eingesetzten Bauplatten sind Gipsfaserplatten, die restlichen 20 Prozent entfallen auf Gipskartonplatten.
Im Segment Altbau halten Trockenunterböden einen Anteil von 60 Prozent, auf Nass-Estrich entfallen 40 Prozent.
Zementplatten
Der Anteil der Zementplatten am Gipskartonmarkt in Europa liegt derzeit noch bei unter einem Prozent. Für die kommenden fünf bis zehn Jahre erwarten die Hersteller ein starkes Wachstum.
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