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Der DIY-Lenz ist da! Wirklich?

Zum ersten Mal gab es eine offizielle Eröffnungsfeier. Das Stimmungsbild aus der Branche ist nicht durchgängig hell

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Fast programmatisch mutete das Abschlussmusikstück der erstmals stattfindenden offiziellen Eröffnungsfeier der diesjährigen Eisenwarenmesse/Practical World am gestrigen Sonntag im Europasaal an: Mit dem Zwanziger-Jahre-Klassiker „Veronika, der Lenz ist da“ wurden die geladenen Messebesucher zu ihrem Rundgang verabschiedet.
Doch kommt der DIY-Frühing wirklich? Dr. Michael Lucke, Vorsitzender des Fachbeirates der Messe, betonte in seiner Begrüßungsrede eher die Schattenseiten Deutschlands: Reformstau, zu starke Gewerkschaften, zu hohe Produktions- und Standortkosten. Doch er nahm nicht nur die Bundesregierung in die Pflicht, auch viele Manager und Unternehmer sah er eher verzagt - zu ideenlos, und moralische Vorbilder seien manche, siehe Mannesmann und Commerzbank, auch nicht.
Verständlich, dass Dr. Josef Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit in Nordrhein-Westfalen, dies etwas anders sah. Deutschland sei immer noch eine der stärksten Exportnationen der Welt. Eine wirklich schwache Nation hätte diese Position nicht inne.
Beim anschließenden Messerundgang des BHB, der bei der HDM Holz Dammers GmbH, der Gebr. Dolle GmbH, der Ryobi Technologies GmbH sowie der August Vormann GmbH & Co vorbeiführte, zeigte sich, dass ein einheitlicher Messetrend noch nicht auszumachen war. „Abwartend“ trifft am besten die Grundstimmung, was die Haltung sowohl zur Messe als auch zur aktuellen Branchensituation angeht.
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