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Neue Baumärkte am Sitz des Handelsunternehmens sind immer etwas Besonderes. Obi eröffnete jüngst seinen Vorzeigebaumarkt in Wermelskirchen
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Fassade und Eingangsbereich sind unverwechselbar Obi.
Zugegebenermaßen fällt das Neue im Ende Oktober in Wermelskirchen, dem Unternehmenssitz, eröffneten Obi-Marktes nicht sofort auf. Und ehrlicherweise muss man auch sagen, dass neue Konzepte in diesem Fall auch nicht gerade im Mittelpunkt des Besucherinteresses lagen. Denn als am Sonntag, den 30. Oktober, am Biberweg (!) direkt an der A1 der neueste Obi-Baumarkt seine Pforten öffnete, war den Kaufinteressierten bewusst, dass sie weniger in einen Markt der dritten Spezifikationsstufe kamen, sondern, dass sie den Obi-Kompetenzbaumarkt schlechthin betraten. Denn – wie gesagt – Wermelskirchen ist Obi-Town und damit per Unternehmenswerbung auch gleich „Heimwerkerhauptstadt“ Deutschlands.
Eröffnungsschnitt (v.l.): Sergio Giroldi, Wolfram Stroese, Meike Gansert (Marktleiterin), Marktmitarbeiter mit Obi-Biber (!) und Paolo Alemagna.
Klar, dass man dann bei diesem Markt etwas genauer hinschaut, auch wenn man binnen eines halben Jahres die konzeptionelle Marktentwicklung von Obi durch drei, vier Neueröffnungen mitbekommen und auch schon darüber berichtet hat. „Das Beste, was wir an Know-how besitzen, steckt in diesem Markt“, legt ja auch Obi-CEO Sergio Giroldi die Latte recht hoch. Und für Vorstandsmitglied Paolo Alemagna ist der neue Standort am Biberweg der (Neudeutsch) State-of-the-Art-Markt, wenn es um die Optimierung der Quadratmeterumsätze geht (Altdeutsch: Er ist auf dem neuesten Stand). Nach der Schließung des alten Wermelskirchener Baumarktes in Tente sei der neue Obi „das führende Labor für die Entwicklung aller zukünftigen Standorte“, so Alemagna weiter. Soll man da die 28 Jahre alte (oder junge?) Meike Gansert als Marktleiterin und ihre 90 Mitarbeiter beglückwünschen oder bedauern?
Ungewöhnlich: Haushaltswaren an prominenter Stelle im Kassenbereich.
Der neue Wermelskichener Obi-Markt verfügt über eine Gesamtverkaufsfläche von rund 8.800 m², wovon allein rund 3.800 m² auf das Gartenparadies entfallen. Entsprechend dem neuen Markterscheinungsbild ist praktisch die gesamte Außenfassade orangefarbig gestrichen. Der Markt verfügt über ein ausgeklügeltes Kundenleitsystem, bestehend aus insgesamt sechs Farbwelten:
Rot für Leuchten und Elektroprodukte,
Lila für Farben und Dekorationsartikel,
Grau für Haushalt, Ordnung/Verpackung und Auto,
Braun für Bauelemente und Holz,
Türkis für Sanitär und Fliesen sowie
Blau für Eisenwaren und Maschinen.
Wie seit neuestem bei Obi üblich, befindet sich gleich beim…
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