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Hochzeitstische im Baumarkt

Keine ungewöhnliche Vorstellung für die Verantwortlichen von Toom. Mit dem Casa Lea-Konzept könnte dies klappen

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Eine „Hütte” ist es auf keinen Fall, in der Toom seit dem vergangenen Jahr sein Casa Lea-Konzept (Casa = Hütte auf Latein) in immer mehr Baumärkten umsetzt. Denn bei einem Begriff wie „Casa Lea“ verbindet der Kunde eher toskanische Welten oder spanische Impressionen. Auf jeden Fall identifiziert er damit Stil, ja Stilsicherheit.
Der Ambiente-Shop Casa Lea im neuen Toom-Baumarkt in Wiesloch.
19 Standorte mit dem Casa Lea-Konzept („Ambiente-Shop und Einrichtungsberatung im Toom Baumarkt“) betreibt die Rewe-Baumarkttochter in ganz Deutschland. Fast könnte man meinen, die geographische Nähe zu Italien, Spanien und Frankreich habe dazu geführt, das allein 15 der 19 Casa Lea-Standorte in Süddeutschland liegen; nur Potsdam-Babelsberg, Hamburg, Mülheim und Witten liegen außerhalb des 6er, 7er und 8er Postleitzahlengebiets, in denen sich, wie gesagt, die überwiegende Zahl der Casa Lea-Märkte findet (so stammen denn auch die Aufnahmen aus dem Toom-Baumarkt in Wiesloch, der im Dezember letzten Jahres auf 9.600 m² Verkaufsfläche eröffnete).
Ungewöhnlich ist das Farbmischcenter mitten im Deko- und Wohnbereich.
Man könnte ironisch meinen, dass der Süden vielleicht einfach mehr Geschmack habe und deshalb für neue, exklusivere Konzepte offener sei. Doch tatsächlich dürfte diese auffällige Häufung eher etwas mit der speziellen Wohn-, Lebens- und vor allen Dingen Einkommensstruktur in diesem Teil Deutschlands zu tun haben.
Will das Casa Lea-Konzept weiter vorantreiben: Toom-Geschäftsführer Georg Rothacher.
Mit dem neuen Ambiente-Konzept versucht Toom, konsequent seine Sortimente neu zu definieren und zusammenzufassen. Denn die Zusammenführung von allen Produkten, die irgendetwas mit Gestalten, Dekorieren und Verschönern zu tun haben, zu einem einzigen Kernbereich führt zwangsläufig dazu, dass auch andere Produktgruppen neu definiert und geordnet werden müssen. Wenn man will, so kann man sagen, dass die 19 Toom-Baumärkte mit Casa Lea in drei Tätigkeitsbereiche gegliedert sind. Zuerst einmal in den „harten“ Renovierungs-, Ausbau- und Technikbereich mit all den Werkzeugen und Baustoffen, aber auch mit den Elektroleitungen und Unterputzdosen, die man früher verzweifelt irgendwie mit den Lampen und Leuchten zusammen bringen wollte. Dabei kauft der Kunde alles, was mit diesen Tätigkeiten verbunden war, in der Regel zu einem anderen Zeitpunkt ein als Lampen, Gardinen und Co.
Ein Farbleitsystem weist den Weg in Richtung Werkzeuge.
Danach folgt der eigentliche Casa Lea-Bereich, in den aber…
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