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Auf noch mehr Kanälen

Hagebau und Zeus wollen das mit Baumarkt direkt angelaufene Online-Geschäft multiplizieren.
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Download: Auf noch mehr Kanälen (PDF-Datei) Geht es nach dem Willen der Zeus-Zentrale, dann könnte es ab Frühjahr 2009 einen Online-Shop und einen Bestellkatalog unter der Marke Werkmarkt direkt geben. Umgesetzt würde das Projekt über das Joint Venture Baumarkt direkt, an dem die Hagebau zu 49,9 und die Otto-Gruppe zu 50,1 Prozent beteiligt sind. Dieses Unternehmen ist seit Juli 2007 für das Versandgeschäft der Hagebaumärkte per Katalog und unter www.hagebau.de verantwortlich. Der strategische Plan, den die Hagebau- und Zeus-Zentrale verfolgt, ist es, das Geschäftsmodell zu multiplizieren und auf weitere Sparten auszudehnen. So sollen auch der Fachhandel der Hagebau sowie die Hagebaumärkte Österreich einbezogen werden. Denn den Start ins Versandgeschäft beurteilen die Verantwortlichen in Soltau ausgesprochen positiv. So wurden allein in den ersten drei Monaten nur über die Kanäle Hagebau direkt rund sechs Millionen Euro umgesetzt. Die Tagesumsätze weisen eine weiter steigende Tendenz aus. „Damit gelang dem Joint Venture mit dem Partner Hagebau ein deutlich besserer Start als mit dem früheren Partner Obi“, bilanziert Zeus- und Hagebaugeschäftsführer Michael Baumgardt. Nun betreiben die Zeus-Mitglieder aber eben stationäre und keine virtuellen Geschäfte. Würden sie nicht ihre eigenen Umsätze kannibalisieren? Als Michael Baumgardt zusammen mit Stefan Paffenholz, Geschäftsführer von Baumarkt direkt, die Pläne auf dem Zeus-Führungsforum vorstellte, gingen beide auf genau diese Vorbehalte ein. Zusatzumsätze, Markenbekanntheit und Kundenbindung lauten ihre Argumente für das Projekt. Schließlich konnten sie ja bereits auf die beim Hagebau-Online-Shop erprobte Praxis verweisen. Zusatzumsätze für die Hagebaumärkte ergeben sich dort deshalb, weil sich die Sortimente der Versandhandelsschiene und der Hagebaumärkte nur zu zwölf Prozent überschneiden. Denn beim Verkauf über Internet und Katalog liegt ein Schwerpunkt darauf, Produkte zu kombinieren und als Set mit zusätzlichen Erweiterungen anzureichern. Noch schwerer aber wiegt die Tatsache, dass man bei Baumarkt direkt bevorzugt Produkte ins Sortiment nimmt, die für den einzelnen Markt aufwändig zu führen sind. Kaminöfen sind das Paradebeispiel dafür, aber auch Duschen und Wannen, Gartenhäuser oder Küchen gehören dazu. Beim Werkmarkt-Projekt wird das nicht anders sein, denn es wird sich um dasselbe Sortiment handeln – nur eben auf den Werkmarkt-Internetseiten beziehungsweise mit einem eigenen Katalogumschlag. Außerdem…
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