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Wie vernetzt ist Europa?

E-Commerce: aktuelle Entwicklungen und Prognosen von dem Europa Konsum-Barometer der Dresdner-Cetelem Kreditbank. Heimwerkerartikel etablieren sich im Mittelfeld.

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Die Zahl der Internetzugänge steigt weiter und mit ihr auch der Umsatz im E-Commerce. Dieser soll 2010 bereits 15 Prozent des europäischen Handelsvolumens ausmachen, so das Europa Konsum-Barometer, eine Studie der Dresdner-Cetelem Kreditbank. In Deutschland werden dann wahrscheinlich vier von fünf Haushalten über einen Zugang zum Netz verfügen; in Europa voraussichtlich einer von zweien. Dabei wird eine schnelle Verbindung immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Bereits jetzt nutzen 85 Prozent der befragten Deutschen und 54 Prozent der Europäer (im Büro oder zuhause) einen Breitbandanschluss. Auch die Anzahl der wöchentlich online verbrachten Stunden wird europaweit auf Kosten der klassischen Medien von 12,4 in 2007 auf voraussichtlich 15 Stunden in 2010 steigen. Immer mehr Menschen benutzen ihre Online-Zeit dazu, sich über Produkte zu informieren oder sie zu kaufen. Mit 62 Prozent geben die Deutschen an, bereits online eingekauft zu haben. Sie liegen damit an der Spitze dieser Bewegung in Europa.
Wer kauft im Internet?Online-Shopping ist in fast allen Ländern der Studie vor allem eine Domäne junger, gut verdienender Männer. In der Altersgruppe über 65 Jahre geht der Anteil der Befragten, die schon online eingekauft haben, in den meisten Ländern gegen null. Deutsche Rentner sind die modernsten: mehr als jeder vierte gibt an, schon im Internet gekauft zu haben.Wo und wie wird online eingekauft?Vor allem beim ersten Einkauf über das Internet werden gerne Shops von Anbietern ausgewählt, die auch über ein stationäres Ladengeschäft verfügen. Der Kunde hat bereits Vertrauen zum Unternehmen gefasst und rechnet so auch bei diesem neuen Verkaufskanal mit dem ihm schon bekannten Service. In Deutschland und in Portugal kauften signifikant mehr Befragte bei einem solchen Online-Shop als bei einem reinen Internetanbieter. Europaweit verliert das Kriterium der stationären Präsenz von Online-Anbietern zunehmend an Bedeutung.
Wie viel und wie wird gezahlt?Die Bereitschaft online bei einem Einkauf 1.000 E oder mehr auszugeben, ist unter den deutschen Online-Käufern hoch. Knapp jeder Vierte zieht dies in Betracht.In der Wahl ihres Zahlungsmittels sind die Deutschen dagegen vorsichtig. Mit einem Kauf auf Rechnung wissen sich die meisten Online-Shopper auf der sicheren Seite. Die Mehrheit der Deutschen empfindet Zahlungssicherheit im Internet mittlerweile als gewährleistet. Trotzdem beziehen sich die gängigsten Befürchtungen in…
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