50 Prozent mehr vernetzbare Geräte verkauft

Bosch sieht Zukunft im smarten Zuhause

Der Hersteller will das Internet der Dinge (IoT) mit Künstlicher Intelligenz (KI) verknüpfen.(Quelle: Robert Bosch GmbH/ Martin Stollberg)
Der Hersteller will das Internet der Dinge (IoT) mit Künstlicher Intelligenz (KI) verknüpfen.
05.01.2022

Bosch setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz (KI) und das Internet der Dinge (IoT): Mit Start des Jahres 2022 sind alle elektronischen Produktklassen des Anbieters vernetzbar. Allein der Absatz mit vernetzbaren Elektrowerkzeugen, Hausgeräten und Heizungen habe sich binnen eines Jahres um die Hälfte gesteigert, berichtet das Unternehmen – von vier Millionen im Jahr 2020 auf mehr als sechs Millionen Stück 2021.

Zugleich will sich Bosch neue Geschäftsfelder durch Software, Services und Lizenzen erschließen. „Wir digitalisieren konsequent unser Kerngeschäft. Künftig wollen wir aus jedem Umsatz mit digitalen Produkten auch einen Serviceumsatz ableiten“, sagt Tanja Rückert, Chief Digital Officer der Bosch-Gruppe. Um das Ziel zu erreichen, setzt der Hersteller auf die Verbindung von IoT mit KI. Es soll ein Kreislauf entstehen, bei dem vernetzte Produkte Informationen liefern, die wiederum mittels KI verarbeitet werden und in Software-Updates für die Produkte einfließen. Der Kunde soll so in die Lage versetzt werden, das Produkt sozusagen mit zu entwickeln.

Laut dem Bosch Tech Compass, einer in fünf Ländern durchgeführten Umfrage, sind 72 Prozent der Befragten überzeugt, dass der technische Fortschritt die Welt zu einem besseren Ort macht und beispielsweise ein Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels ist (76 Prozent).

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