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Per Handschlag durch die Fertigung

Die Friess Nespoli GmbH, der deutsche Arm der italienischen Nespoli Gruppe, hat sich zu einem bedeutenden Mitspieler seiner Branche entwickelt. Auf einem Rundgang durch die Produktion führte diy ein Gespräch mit Geschäftsführer Jörg Heinz Spiecker.
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Herr Spiecker, wir sind jetzt hier in Wieseth, einer Ihrer beiden Standorte in Mittelfranken in der Nähe von Dinkelsbühl. Sie haben jüngst Ihre Produktion komplett neu organisiert. Warum? Hintergrund ist die Integration von Friess nach der Übernahme durch Nespoli. Dadurch haben sich erhebliche Optimierungspotenziale ergeben. War vorher die Produktion auf mehrere Standorte verteilt, ist sie nun am Standort in Wieseth konzentriert. Logistik und Verwaltung befinden sich in Sinbronn am früheren Standort von Nespoli. Welche Investitionen stehen derzeit bei Ihnen an? Wir haben bereits in der Vergangenheit kräftig in den Markt und die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens investiert. Basierend auf die Kompetenz der Nespoli-Gruppe im Maschinenbau, werden wir die Produktion weiter optimieren und in den Standort in Deutschland investieren. Eine Investition in bauliche Maßnahmen wurde vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise vorläufig zurückgestellt. Wie wirkt sich bisher die Finanz- und Wirtschaftskrise bei Ihnen im Unternehmen aus? Bisher spüren wir keine größeren Auswirkungen. Für die Friess Nespoli GmbH können wir auch für dieses Jahr erfreulicherweise eine deutliche Umsatzausweitung verzeichnen. Nicht zuletzt die positive Entwicklung von Nespoli, seit dem Markteintritt in Deutschland, die starke Gruppe im Hintergrund und unsere transparente Kommunikation haben dazu geführt, dass wir mit unseren Banken ein äußerst positives und offenes Verhältnis haben. Schwierig einzuschätzen ist jedoch die weitere Entwicklung des Konsumverhaltens bei der unsicheren Lage auf dem Arbeitsmarkt und rückläufiger Kaufkraft. Dieser Situation tragen wir damit Rechnung, dass wir Auslastungsspitzen mit Zeitarbeit ausgleichen und auch mit der bereits erwähnten, vorläufig zurückgestellten Investition in die Standorterweiterung in Sinbronn. Wie hoch ist Ihr Umsatz und wie viele Mitarbeiter haben Sie? Wir beschäftigen derzeit in Deutschland rund 290 Mitarbeiter, in der gesamten Nespoli-Gruppe sind es 1.400 inklusive 400 Mitarbeiter am Standort in China. In Deutschland peilen wir 2009 60 Mio. € Umsatz an, in der Gruppe bewegt er sich um 200 Mio. €. Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie für die Zukunft? Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten kommt es darauf an, aktiv am Sortiment und an Innovationen zu arbeiten. Das gilt auch für den PoS und die Kommunikation mit dem Endverbraucher.
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