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Es tut sich was bei den Best Agern

Baumärkte sprechen Senioren offenbar gut an. „Senior Efficiency Index 2009“ analysiert die Marketingeffizienz von 30 Marken bei der Zielgruppe 50plus.
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Das Marketing für die Zielgruppe der Best Ager steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Aldi und Lindt lassen da andere Marken alt aussehen, haben aber selber noch Optimierungspotenzial. Ältere Verbraucher belohnen eine klare und glaubwürdige Positionierung. Und: Marketingeffizienz in der Zielgruppe 50plus ist eine wichtige Grundlage für Erfolg im Gesamtmarkt. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie, deren Ergebnisse von den beteiligten Marktforschungsfirmen research tools (Esslingen a. N.) und Research Now (Hamburg) veröffentlicht wurden. Die Marktforscher untersuchten die Gründe für den unterschiedlichen Erfolg konkurrierender Marken in der Zielgruppe 50plus. Mit einer neuartigen Methode wird aus dem Verhältnis von Marketingaufwand und der Marktstellung die Marketingeffizienz berechnet. Die Analyse zeigt, welche Unternehmen im Wettbewerb um die erfahrene Klientel die Nase vorn haben – und warum. Insgesamt 30 große Marken aus zehn Branchen wurden nach dieser Methode erneut detailliert auf ihren Erfolg bei Kunden über fünfzig Jahren hin überprüft. „research tools“-Geschäftsführer Uwe Matzner: „Mit dieser Studie gehen wir einen neuen Weg und analysieren nicht den Verbraucher, sondern vielmehr die Marken aus Verbrauchersicht. Warum sind Marken bei älteren Verbrauchern wie erfolgreich? Dabei zeigt sich: Die zahlungskräftige Klientel der Best Ager belohnt eine klare und glaubwürdige Positionierung. Außerdem gilt: Weniger Kommunikation ist manchmal mehr. Die Beispiele Lindt und Aldi zeigen, wie man mit minimalem Werbeaufwand effizient kommunizieren kann.“ Der Süßwarenhersteller Lindt schneidet im Markenvergleich am besten ab, dicht gefolgt von Aldi (2008 noch Spitzenreiter) und Grundig. Alle drei Marken zeichnen sich durch ein günstiges Verhältnis von Marketingaufwand einerseits und Erfolg in der Zielgruppe andererseits aus. Doch selbst ein Unternehmen wie Aldi hat noch erhebliches Verbesserungspotenzial, wird zum Beispiel vom Konkurrenten Edeka in Bezug auf Sortiment und Distribution klar ausgestochen. Für Marc Smaluhn, Managing Director Central Europe des Online-Felddienstleisters Research Now, sind die Erfolgsfaktoren klar erkennbar: „Aldi dominiert das Ranking bei zwei auch für die erfahrenen Verbraucher essenziellen Faktoren: dem Preis-/Leistungsverhältnis und der absoluten Preisgünstigkeit. Noch bessere Ergebnisse wären möglich, wenn Aldi auch beim Aspekt Vertrauenswürdigkeit…
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