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Breit aufgestellt

Vor über 50 Jahren brachte Peter Kwasny die Idee aus den USA mit, Lacksprays für Autos zu produzieren. Heute beliefert das Unternehmen selbst die USA. Geschäftsführerin Sabine Kwasny-Grimminger zu Fragen der Krisenbewältigung und der Bedeutung von Forschung und Entwicklung. Lesen Sie die Langfassung des in diy 9/2009 veröffentlichten Interviews.
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Das erste Halbjahr 2009 lief bei Ihnen, trotz Krise, überraschend gut. Was erwarten Sie für das Gesamtjahr?
Zu Beginn des Jahres waren die Umsatzrückgänge spürbar. Bis zum Ende des ersten Halbjahres haben sich die Umsätze deutlich auf bzw. zum Teil sogar über Vorjahresniveau stabilisiert. In der kumulierten Betrachtung haben wir mittlerweile die vergleichbaren Vorjahresumsätze erreicht, was bei der derzeitigen Wirtschaftslage als großer Erfolg zu bewerten ist. Zum Jahresende 2009 erwarten wir sogar Umsatzwerte, die über dem des Vorjahres liegen.
Wie beeinflusst die Krise der Autoindustrie Ihre Umsätze?
Die Krise der Automobilindustrie ist glücklicherweise an uns vorbei gegangen, da unsere Produkte nicht im Neuwagengeschäft, sondern für die Instandhaltung von Fahrzeugen (After-Sales-Market) verwendet werden. Als Produzent von „Spray Max“, dem professionellen Lackiersystem für Kleinschadenreparaturen, profitieren wir teilweise sogar von der derzeitigen Situation mit zunehmendem Kostendruck (Versicherer, Kunden) bei Reparaturlackierungen und der Suche nach alternativen Lackiermethoden. Wir sind im Markt sehr breit gefächert aufgestellt, d. h. wir beliefern die verschiedensten Vertriebskanäle (DIY, Profi, Industrie), so dass wir eine Krise in einer Branche sehr gut kompensieren können.
Sabine Kwasny-Grimminger, Geschäftsführerin Peter Kwasny GmbH: Umweltschutz als unternehmerische Selbstverständlichkeit.
Derzeit ist bei Ihnen ein Generationenwechsel im Gang. Was konkret wird sich verändern und wann wird dieser abgeschlossen sein?
Ein Generationswechsel ist ein fließender, oftmals problembehafteter Prozess. Glücklicherweise ist der Generationswechsel in unserem Unternehmen reibungslos über die Bühne gegangen und seit geraumer Zeit abgeschlossen. Mein Bruder Hans-Peter Kwasny und ich stehen als Geschäftsführer in der Hauptverantwortung für die gesamte Peter Kwasny Unternehmensgruppe. Mein Vater, der Firmengründer Peter Kwasny, sowie meine Mutter Gisela Kwasny sind für das Unternehmen noch beratend tätig. Das Unternehmen ist bis zum heutigen Tag zu 100 Prozent in Familienbesitz.
Sie haben Ihre internen Strukturen differenziert und stärker an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Profis und der DIY-Branche ausgerichtet. Was war der Grund dafür und was versprechen Sie sich davon?
Wir trennen klar in den Do-it-yourself-Bereich, den wir mit unseren Marken „Belton“ und „Auto-K“ bearbeiten, sowie in unsere professionelle Produktlinie „Spray Max“. Diese wird durch…
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