diy plus

Arbeiten am Image

Der noch junge Bundesverband PoS-Dienstleister will mit Hilfe eines Ehrenkodexes für mehr Vertrauen werben und das Image der Branche verbessern. Vor kurzem wurde André Lagois zum Vorsitzenden gewählt.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
Herr Lagois, Sie wurden kürzlich zum Vorsitzenden des Bundesverbandes PoS- Dienstleister gewählt. Worin sehen Sie ihre wichtigsten Aufgaben? Die wohl wichtigste Aufgabe unseres noch jungen Verbandes besteht in der Gewinnung neuer Mitglieder mit dem Ziel, eine leistungsstarke Organisation aufzubauen. Weitere Kernaufgaben sehe ich in der Image-Verbesserung der PoS-Dienstleister in der Öffentlichkeit sowie dem Aufbau einer soliden Vertrauensbasis gegenüber dem Handel und der Industrie. Erreichen können wir dies durch die konzeptionelle Erarbeitung und Durchsetzung von einheitlichen Branchenstandards. Ihr Verband hat sich selbst einen Ehrenkodex verordnet. Was bezwecken Sie damit? Es sind nur die Unternehmen, deren praktizierte Firmenphilosophie mit dem Ehrenkodex harmonieren, in unserem Verband organisiert. Der Ehrenkodex bildet die Basis für einen Vertrauensaufbau des Verbandes nach innen und außen. Über diesen sichern wir Qualität und einen fairen Wettbewerb.
Der Kodex zielt auch auf die Vermeidung eines zu extremen Preiskampfes unter den Anbietern bzw. Ihren Mitgliedern. Glauben Sie wirklich, dass Sie dieses Problem mit einem Ehrenkodex in den Griff bekommen können? In der heutigen Zeit kann es sich weder der Handel noch die Industrie leisten, am wichtigsten Punkt der Absatzkette, dem PoS, eine schlechte Servicequalität zu bieten. Sie werden künftig wieder verstärkt gezwungen sein, nur Dienstleister zu beauftragen, bei denen Qualität, Preis, Leistung sowie der soziale Aspekt gegenüber den ausführenden Mitarbeitern am PoS in einem angemessenen Verhältnis stehen. Mit unserer Verbandsarbeit möchten wir das Kundenbewusstsein dahingehend schärfen, dass nicht nur der Preis das allein ausschlaggebende Argument für eine Beauftragung sein kann. Sie müssen sich vorstellen, dass im unteren Preisbereich der PoS-Dienstleistungen teilweise Schwarzarbeit an der Tagesordnung ist und Mitarbeiter in verkehrsuntauglichen Fahrzeugen Aufträge für Weltkonzerne ausführen. Davon distanzieren sich die Verbandsmitglieder deutlich. Wie beurteilen Sie den Bereich der PoS-Dienstleister? Ist das Thema ausgereizt oder sehen Sie mit Blick auf die Bau- und Heimwerkermärkte noch Bedarf? Der Bedarf an erstklassigen PoS-Dienstleistern wird immer da sein und aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage noch weiter steigen. Und genau das ist ein Punkt, wo wir die Interessen und die Ziele des Handels und der Industrie sowie der PoS-Dienstleister sinnvoll miteinander verbinden müssen. Die hohe…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch