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Gute Noten trotz Schwund

Weniger Besucher, weniger Aussteller: Auch die Automechanika muss der Krise Tribut zollen.
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Das positive zuerst: Die Frankfurter Messe Automechanika ist nach sechs Tagen mit einem Rekord bei der Anzahl an Besuchernationen zu Ende gegangen. „Fachbesucher aus 180 Ländern kamen in den vergangenen sechs Tagen nach Frankfurt. Das ist ein absoluter Rekord. Noch nie in der Geschichte der Messe Frankfurt waren Besucher aus so vielen verschiedenen Nationen hier in Frankfurt“, betont Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Insgesamt konnten wir bei unseren ausländischen Besuchern ein deutliches Plus von fünf Prozent verzeichnen. Die Automechanika hat damit ihre Funktion als größte Messe der Automobilwirtschaft und internationalste Messemarke erneut unter Beweis gestellt“, unterstreicht Braun. Doch im Vergleich zur Vorveranstaltung sieht die Bilanz nicht mehr so rosig aus. Denn 2008 wurden auf der internationalen Leitmesse der Automobilwirtschaft 166.000 Besucher aus 146 Nationen und 4.680 Aussteller aus 80 Ländern gezählt. In diesem Jahr waren es 155.000 Besucher und 4.486 Aussteller aus 76 Ländern. Da ist die größere Internationalität ein schwacher Trost. Dennoch hat die Messe nichts von ihrem hohen Stellenwert eingebüßt. „Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise mit ihren negativen Auswirkungen auf die Automobilbranche hat die Automechanika positive Zeichen des Aufbruchs gesetzt“, resümiert Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes e.V. „Der Automobilservice befindet sich in einer Zeitenwende“, verdeutlicht der Verfasser der Automechanika-Studie, Prof. Dr. Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft. „Die Automechanika hat gezeigt, dass in diesem Wandel mehr Chancen als Risiken liegen. Das sollte allen Marktakteuren Mut machen, die Herausforderungen des Marktes aktiv anzugehen.“ Für die Robert Bosch GmbH, die bisher auf jeder Automechanika vertreten war, hat sich die Veranstaltung zur weltweit wichtigsten Leitmesse entwickelt. Robert Hanser, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Automotive Aftermarket der Robert Bosch GmbH, ist mit dem Verlauf der Automechanika mehr als zufrieden: „Die Stimmung ist rundum positiv. An unseren Ständen in Halle 8 war der Besucherandrang enorm.“ Die Besucherzufriedenheit auf der Automechanika 2010 lag nach Angaben der Messe Frankfurt bei 95 Prozent. Die größten Besucherländer innerhalb Europas nach Deutschland waren Italien, Großbritannien und Frankreich. Außerhalb Europas führten China, Russland und die USA das Ranking der Besuchernationen an. Insbesondere die hohe…
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