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„Marktanteile gewonnen“

In einem schwierigen Fachhandelsklima wächst die Ekaflor und etabliert neue Vertriebskonzepte wie „1A Garten“.
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Die Fachhandelskooperation Ekaflor hat ihren zentral regulierten Umsatz im Geschäftsjahr 2009/ 2010 um 2,0 Prozent auf 23,7 Mio. € gesteigert. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklung stuft Geschäftsführer Horst Gössmann dieses Ergebnis als überdurchschnittlich ein, zumal das Wachstum im bis März laufenden Geschäftsjahr ohne den wetterbedingten Umsatzeinbruch im Januar 2010 seiner Einschätzung nach höher ausgefallen wäre. „Unsere Mitglieder haben Marktanteile gewonnen“, fasst Gössmann die Entwicklung zusammen. Er bezieht sich dabei unter anderem auf die Entwicklung auf dem Schnittblumenmarkt. Von 2008 auf 2009 ist der Marktanteil der Gärtnereien und Floristikfachgeschäfte um drei Prozentpunkte auf 62 Prozent gesunken. Die Erfolgsmeldung kam gerade recht für die Feierlichkeiten, mit denen die Kooperation im September ihren 15. Geburtstag beging. Auch andere Zahlen dürften das Wohlgefallen der Gesellschafter finden. So ist der Gewinn, mit dem ihr Kapital zu sieben Prozent verzinst wird, ebenfalls gestiegen. Das Eigenkapital wurde auf 406.000 € erhöht. Mit der Entwicklung im laufenden Jahr zeigt sich Gössmann zufrieden. Im ersten Halbjahr 2010 ist der Umsatz um 7,9 Prozent gestiegen. „Wir haben die Januarflaute mehr als ausgeglichen“, sagt der Kooperationsgeschäftsführer. Die Zahl der Mitgliedsbetriebe ist um 21 auf 415 gestiegen. Ihr Außenumsatz beläuft sich auf zusammen rund 70 Mio. €. Rund 40 Prozent davon entfallen auf Floristen, 60 Prozent auf gärtnerische Endverkaufsbetriebe. Deren Produktionsschwerpunkt liegt auf dem Beet- und Balkon-Sortiment. Bei der geographischen Verteilung gibt es nach wie vor einen Schwerpunkt im Süden und im Westen der Republik, so dass die Kooperation durchaus noch Potenzial für neue Mitglieder in den unterrepräsentierten Gebieten sieht. Außerdem werden einige Betriebe in Österreich betreut. Als wichtigstes Ereignis im abgelaufenen Geschäftsjahr gilt die Einführung der Vertriebsmarke „1A Garten“. Deren Idee ist es, einen wiedererkennbarer Auftritt nach außen mit der Individualität und Bekanntheit des Unternehmers vor Ort zu kombinieren. In einem professioneller gewordenen Handelsumfeld sollen dem Unternehmer Leistungen abgenommen werden, mit denen er als Einzelkämpfer überfordert wäre. Das neue Vertriebssystem wird inzwischen von sechs Betrieben umgesetzt. Sie berichten von einer gestiegenen Kundenfrequenz sowie größeren Kunden-Bons seit der Umstellung. Jetzt stehen fünf weitere Endverkaufsgärtnereien vor der…
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