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Alles drängt zum E-Shop

Die deutschen Baumarktbetreiber entdecken immer mehr das Thema E-Commerce. Doch wie gut sind sie da wirklich aufgestellt?
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Das Internet als Informations-, Kommunikations- und insbesondere auch als Kaufplattform ist für Baumarktkunden ein vertrautes Medium. Ein sauberer und professioneller Unternehmensauftritt auf den von den Kunden genutzten Plattformen ist daher ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die stationär geprägten Baumarkthändler. Vor diesem Hintergrund hat die Anxo Management Consulting GmbH im Februar 2011 eine E-Commerce-Readiness Analyse der wesentlichen Baumarktbetreiber durchgeführt, die Teil der neuen Baumarktstudie von Konzept & Markt und Dähne Verlag ist. Daraus lässt sich ableiten, wie intensiv sich die Händler bisher mit dem Internet auseinander gesetzt haben. Die Auswahl der betrachteten Anbieter erfolgt nach Größe und Reichweite und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Innerhalb der untersuchten Baumarkthändler ist eine Zweiteilung bei der E-Commerce-Readiness zu beobachten: Auf der einen Seite sind mit E-Commerce-Werten größer als 50 von maximal 100 erreichbaren Punkten bei Obi (71,1), Praktiker (64,6), Hagebau (63,3) und Hornbach (59) Händler zu beobachten, für die das Internet eine wichtige Plattform darstellt. Auf der anderen Seite sind Händler wie Bauhaus (23,5), Toom Baumarkt (18,9), Max Bahr (9,6), Globus Baumarkt (6,3) und Hellweg (5,6) mit unter 20 von insgesamt 100 erreichbaren Punkten zu beobachten, für die das Internet aktuell eine eher untergeordnete Rolle im Kundenmanagement und in der Kundensteuerung spielt. Obi als stärkster E-Commerce-Akteur überzeugt neben einer sehr guten Online-Auffindbarkeit durch optimiertes Google-Suchmaschinenmarketing insbesondere durch die volle Punktzahl bei der Online-Shop-Untersuchung. Jedoch bestehen auch bei Obi noch Optimierungspotenziale insbesondere im Bereich der Social Media, in dem Obi bis auf einen eigenen Corporate Blog bisher nur wenig Engagement zeigt. Grundsätzlich hat die Baumarktbranche den Social Media- Bereich noch nicht vollständig für sich entdeckt. So verzichtet selbst Hornbach, mit 15,0 von maximal 25 Punkten der am besten bewertete Händler, trotz Facebook- und Twitter-Engagement bisher auf einen Coporate Blog und auf das Angebot, verschiedene Social Bookmarks auf der Webseite zu integrieren. Auch im Bereich Online-Shops ist eine Zweiteilung der Händler zu beobachten: Baumarkthändler wie Obi oder Hagebau bieten einen Web-Shop an, insgesamt fünf der neun analysierten Unternehmen wie z. B. Bauhaus oder Toom Baumarkt verzichten jedoch hierauf. Bei den Platzierungen in den…
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