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Landung auf dem Planeten Sommer

Ein Partner der Sagaflor-Fachgruppe „... da blüh‘ ich auf!“ hat im Nordkaukasus das erste Gartencenter mit Unterstützung der deutschen Fachhandelskooperation eröffnet. Es soll nicht das einzige bleiben.
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Die Sagaflor hat einen ersten Partnerbetrieb in Russland. In Stavropol im Nordkaukasus hat die erste russische Niederlassung der Fachgruppe „... da blüh‘ ich auf!“ eröffnet. Das 2.400 m² große Gartencenter trägt jedoch einen anderen Namen: Es heißt Planeta Leta, was so viel bedeutet wie Planet Sommer. Der Inhaber Pawel Malinsky ist bereits seit langem im Gartengeschäft tätig. Er hat einen Großhandel für Pflanzen und gärtnerischen Bedarf und betreibt eine Baumschule. Der Countdown für die Landung auf dem Planeten Sommer hat in der Sagaflor-Systemzentrale bereits vor einigen Jahren begonnen. Die Kooperation begleitet das Projekt seit seinem Beginn 2007. Die Planungen haben sich als so langwierig erwiesen, weil es ein vergleichbares Projekt in Russland noch nicht gibt und hier Neuland betreten wurde. Die Sagaflor hat dabei grundlegende Unterstützung geleistet. Beispielsweise wurden Markt­analysen durchgeführt. Denn wichtige Grundlage eines neuen Betriebes ist die Analyse des Käuferverhaltens und der Kundenwünsche in der Region. Nachdem die Analysen gemacht und ausgewertet wurden, ging es an die Auswahl des Grundstücks und die Planung des Gebäudes. Dabei konnte Benjamin Kulemann, Vertriebsleiter Garten allgemein der Sagaflor, auf Erfahrungen aus Deutschland zurückgreifen. Ein weiterer wichtiger Punkt, in dem man Erfahrungswerte aus dem Vertriebskonzept „... da blüh‘ ich auf!“ weitergeben konnte, ist der Bereich Marketing. Hier wurden große Teile für den russischen Markt adaptiert. Denn Unterschieden zwischen dem deutschen und dem russischen Markt sind deutlich zu erkennen, meint Benjamin Kulemann: „Zimmerpflanzen und Schnittblumen haben in Russland eine größere Bedeutung als bei uns“, stellt er fest. „Auffällig ist, dass die Kunden dort wenig fertige Gestecke kaufen. Sie kaufen vielmehr einzelne Elemente und fertigen eigene Arrangements.“ Deswegen ist im Unterschied zu westeuropäischen Märkten auch die Nachfrage nach Sämereien, Blumenzwiebeln und Gemüsepflanzen in Russland größer. „Auch hier wird lieber selbst gezogen statt gekauft“, meint Kulemann. Und: Die russischen Kunden greifen gerne zu Großpackungen – „was ja auch nicht verwunderlich ist, da sie auch meist recht große Grundstücke besitzen“, wie Kulemann sagt. Außerdem erweist sich Russland als ein guter Markt für Baumschulware. Das ganze Jahr über besteht eine große Nachfrage auch für große Topfgrößen. Das neue Gartencenter ist nicht das einzige Projekt, an dem sich die Sagaflor beratend beteiligt…
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