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Einheitliche Führung

Ciret hat sich eine neue Struktur gegeben. diy sprach mit der Führungsspitze über den künftigen Weg des Unternehmens.
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Herr Rogusch, durch die erfolgten Umstrukturierungen in Ihrem Unternehmen kann der Eindruck entstehen, dass Sie der DIY-Branche nicht mehr die Bedeutung zumessen wie bisher. Dieser Eindruck könnte vielleicht entstehen, wenn man die noch bis Mitte 2012 existente, führungsseitig und organisatorisch sehr strikte Trennung zwischen Storch (Profi) und Ciret (Retail/DIY+Profi) vor Augen hat. Durch die interne Umstrukturierung soll aber ein neues Ziel erreicht werden: Ein stark verbesserter systematischer Transfer unserer branchenweit anerkannten Kompetenz in der Belieferung des gewerblich arbeitenden Endverbrauchers auf das Segment DIY. Bisher parallele, interne Arbeitsprozesse werden zusammengeführt, und DIY wird hiervon stark profitieren. Künftig stehen beide Vertriebsgesellschaften in unserer Kernregion DACH-BNL unter der einheitlichen Führung und Verantwortung von Jörg Heinemann. Unsere Mission heißt „Maler-Werk-Zeug“ (MWZ). Und diese Branche umfasst ziemlich gleichwertig beide Segmente. Sie können mir glauben, wir nehmen unsere Mission wirklich ernst und haben keinesfalls vor, die ca. 50 Prozent der Branche, die aus DIY besteht, in irgendeiner Weise stiefmütterlich zu behandeln! Dennoch: Können Sie durch die Zusammenfassung vielfältiger Vertriebslinien unter Ciret Ihre Handelspartner tatsächlich noch zielgruppengerecht und individuell bedienen? Natürlich! Die ehemalige Color Expert GmbH hat ihr langjährig aufgebautes Know-how im DIY erfolgreich in die heutige fusionierte Ciret GmbH eingebracht, und es besteht bei uns keinerlei Zweifel, dies nicht erfolgreich weiterführen zu können. Der Geschäftsbereich Color Expert mit seinen Ergänzungssortimenten Contractor, Do It und Color Creative besteht doch voll weiter. Zusätzlich schaffen wir sogar weitere Möglichkeiten auch für Kunden im DIY-Handel, die nur einzelne Produktsegmente von uns beziehen wollen. Warten Sie bitte einmal ab, welche Investitionen mit Relevanz für den DIY-Handel noch kommen werden. Ihr Unternehmen ist in den vergangenen Jahren sehr kontinuierlich gewachsen. Wo sehen Sie weiteres Wachstumspotenzial? Nun ja, wir sind im Umsatz in den vergangenen 30 Jahren jährlich um mehr als zehn Prozent gewachsen, und unser Marktanteil liegt trotzdem nur bei knapp 15 Prozent, bezogen auf ganz Europa, das Gebiet, auf das wir uns noch einige Jahre voll konzentrieren wollen. Unser erarbeiteter Marktanteil in Deutschland und in bestimmten anderen Ländern ist natürlich deutlich größer, was aber nicht heißen soll…
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