Intratuin Hesse, Außenauftritt
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Hesse arbeitet im Außenauftritt auch mit dem Kooperationsnamen Intratuin.
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Intratuin Hesse

Teamplayer und Vorreiter

Die Expansion von Intratuin in Deutschland geht weiter. In Hamm hat der Gartencenterbetreiber Hesse jetzt den dritten Standort eröffnet - und gleich einige neue Konzepte der niederländischen Kooperation integriert.
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Falls das überhaupt irgendjemand im deutschen Gartenhandel gedacht haben sollte: Die Expansion der niederländischen Gartencenter-Kooperation Intratuin nach Deutschland ist nicht etwa früh erlahmt, sondern geht jetzt erst richtig los.
Nach dem einigermaßen spektakulären Wechsel des früheren Sagaflor-Mitglieds Moubis mit seinen beiden Standorten in Billerbeck und Ibbenbüren steht jetzt also der dritte Intratuin im deutschen Gartencenter-Stammland Nordrhein-Westfalen. Mitte März hat der Gartencenterbetreiber Hesse seinen Markt in Hamm unter der neuen Flagge wiedereröffnet.
Und das ist kein kleiner, weder vom Unternehmen her noch vom Standort: Das 2003/2004 errichtete Gartencenter verfügt über eine Verkaufsfläche unter Glas von rund 10.000 m², davon 6.000 m² Kalthaus und 4.000 m² Warmhaus. Hier ist auch das Café mit 160 Sitzplätzen angesiedelt. Vom Warmhaus sind allerdings 800 m², die an Fressnapf untervermietet sind, sowie 300 m² für eine Ladenzeile abzuziehen. Die Freiverkaufsfläche ist rund 3.000 m² groß.
Hamm ist nicht der einzige Standort von Hesse. Die Unternehmensgruppe betreibt drei weitere Gartencenter in Gütersloh, Bielefeld und Rheda-Wiedenbrück.Es gab also viel zu tun für das Team um Thomas Buchenau, der das Intratuin-Engagement in Deutschland leitet. Nach Vorgesprächen, die auf der Spoga-Gafa 2015 begonnen hatten, wurde der Markt in Hamm ab Januar dieses Jahres umgebaut.
"Es ist der erste deutsche Intratuin-Standort, der nicht nur das Konzept, sondern auch die Warenwirtschaft der Kooperation übernommen hat", umreißt Buchenau die Größe der Aufgabe. Dabei geht es um ein Sortiment von rund 250.000 Artikeln, das den Intratuin-Mitgliedern zur Verfügung steht. Was für Buchenau neben der Umstellung ebenfalls reizvoll ist: "Wir können unsererseits beim Pflanzeneinkauf von Hesse lernen", meint er.Bislang hat Manfred Hesse das Unternehmen in zweiter Generation geleitet. Inzwischen ist die Leitung des Gartencenters in die Hände seiner Tochter und ihres Mannes, Nina und Kay Rothenpieler, übergegangen.Was sich erst einmal nach einem normalen Generationenwechsel bei einem Mittelständler anhört, hat mindestens zwei Aspekte, die für ein gewisses Aufsehen gesorgt haben: Zum einen sind die Rothenpielers genau eine Woche vor der Wiedereröffnung Eltern geworden - die kleine Paula war schon bei der Eröffnungsfeier dabei.
Zum anderen ist Kay Rothenpieler Quereinsteiger - aber was für einer: Er spielte bis 1999 in Handball-Bundesliga, war Spieler der…
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