v.l. diy-Redakteur Harald Bott, Alpina Geschäftsführer Marketing Martin Rösler und Peter Stechmann, Vorsitzender der Geschäftsführung
Bildunterschrift anzeigen
Alpina hat in diesem Jahr mit „Feine Farben“ den Top-Neuheiten- Preis in der Kategorie DIY gewonnen. Im Bild v. l.: diy-Redakteur Harald Bott, Geschäftsführer Marketing Martin Rösler und Peter Stechmann, Vorsitzender der Geschäftsführung.
diy plus

Alpina

Starke Marktimpulse

Alpina hat in diesem Jahr mit „Feine Farben“ den Top-Neu­heiten- Preis in der Kategorie DIY gewonnen. Geschäftsführer Peter Stechmann über ein außergewöhnliches Konzept.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen

Ihr Konzept "Feine Farben" ist ohne Frage außergewöhnlich. Wie sind Sie drauf gekommen?


Peter Stechmann: Wir befinden uns seit Jahren in einem stagnierenden, in manchen Bereichen sogar leicht rückläufigen Markt. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Große, offene und kombinierte Wohnräume führen beispielsweise zu einem Rückgang der Wandflächen. Als die A-Marke für Anstrichmittel sehen wir uns in der Pflicht, mit ausgereiften neuen Konzepten auf diese Rahmenbedingungen zu reagieren und die Farbenabteilung unserer Handelspartner zukunftsorientiert aufzustellen. In diesem Kontext haben wir das Potenzial einer neuen lifestyle-orientierten und kaufkräftigen Zielgruppe für den DIY-Markt erkannt und die Feinen Farben entwickelt. Die Lösung ist eigentlich trivial: Uptrading in das Segment Masstige zwischen Massenmarke und Premium.  

Wie erfolgreich sind Sie bisher damit im Markt?


Stechmann: Die Feinen Farben beweisen eindrucksvoll, wie durch ausgereifte Uptrading-Konzepte eine klassische Win-Win-Situation geschaffen werden kann und sich der Mut, neue Wege zu gehen, auszahlt. Durch die preisbereite neue Zielgruppe und höhere Durchschnittspreise pro Liter profitiert die gesamte Vermarktungskette von einer hohen Wertschöpfung. Inzwischen bieten wir an etwa 1.500 Distributionsstandorten dem Handel die Möglichkeit, die Wahrnehmung seiner Interior-Design-Kompetenz nachhaltig zu steigern und mit uns zusammen den Markt zu beleben.  Besonders erfreut sind wir über die Eroberung der Marktführerschaft im Segment Bunt Ready-mixed, die ohne die hohe Nachfrage des Konsumenten nach unseren Feinen Farben nicht zustande gekommen wäre.
Ein weiterer Indikator und indirekte Anerkennung für unseren Erfolg sind die Nachahmerprodukte, mit denen man versucht, das Erfolgskonzept Feine Farben zu kopieren. 

Der Ready-Mix-Markt geht ja, wie Sie sagten, eher zurück. Konnten Sie hier gegensteuern?


Stechmann: In der Tat. Durch die Einführung der Feinen Farben in Kombination mit zielgerichteten Kommunikationsmaßnahmen ist es uns gelungen, erstmals seit Jahren für Wachstum im Segment Bunt Ready-mixed zu sorgen. Trotz des erneuten Mengenrückgangs des Ready-mixed-Segments im Baumarkt um 3,7 Prozent ist der Abverkaufsumsatz um 2,6 Prozent 2016 gestiegen. Dabei hat Alpina mit einem Wachstum von 29 Prozent eindeutig den Markt gemacht.
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch