Sagaflor, Cube, Merchandisingkonzept
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Das Merchandisingkonzept Cube setzt wechselnde Themen in Szene.
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Sagaflor

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Die Importmessen der Sagaflor verpasst keiner der Partner. Hier ordern sie für die nächste Saison, holen sich Anregungen für die Präsentation und informieren sich über Module für ihre Fläche.
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Offiziell heißen sie Verbundgruppen oder Kooperationen, inoffiziell nannte man sie gerne auch Additionsvereine, doch das ist lange her. Heute geht es diesen Handelsgruppen nicht mehr nur um Mengenbündelung und gemeinsamen Einkauf, sondern auch und vor allem um Dienstleistungen, die den Händlern helfen, ihre Kunden glücklich zu machen - und damit sich selbst.
Die Sagaflor baut diesen Ansatz massiv aus und will sich damit bei den angeschlossenen Handelsbetrieben als Partner positionieren, der mehr kann als Zentralfakturierung. Eines dieser Dienstleistungsfelder mit immer mehr Bedeutung ist der Eigenimport. Und auch hier macht es die Kür aus, nicht die Pflicht: Import, wie ihn die Sagaflor versteht, heißt nämlich vor allem Auswahl, Strukturierung und Aufbereitung in Themen, die aus aktuellen Trends zu definieren sind.
Hört sich ein bisschen theoretisch an, lässt sich aber wunderbar praktisch an den Importmessen für den Gartenbereich anschauen, zu denen die Sagaflor ihre Partnerunternehmen aus den Vertriebssystemen Bellandris, "grün erleben" und "...da blüh' ich auf!" sowie die so genannten Basispartner einlädt. Zwei Termine gibt es: einen im Januar für die Winter- und Weihnachtsware und einen im Juli für die Frühjahrs- und Sommersaison des Folgejahres.
Organisiert wird die Messe unter der Verantwortung der Leiter des Category Managementes Gartenfreizeit Sonja Witte (Indoor) und Helmut Thier (Outdoor). Rund 7.000 Artikel hat das Category Management Gartenfreizeit in diesem Jahr ausgewählt, davon 5.500 für den Indoor- und 1.500 für den Outdoor-Bereich.
Bis so eine Messe steht, sind monatelange Vorarbeiten zu leisten. Das vierköpfige Team um Vorstandschef Peter Pohl muss Farb- und Materialtrends identifizieren, die entsprechenden Produkte bei den Herstellern in Fernost besorgen und sortieren und sie dann wieder zu stimmigen Produktwelten kombinieren. "Was für ein Prozess", meint Vorstandskollege Christian Appel. Schließlich ist am Ausgangspunkt alles "sehr emotional und wird dann rational aufbereitet". Am Ende muss die Präsentation die Kunden emotional ansprechen.
Dabei werden nicht einfach Produktvorschläge der Hersteller übernommen. Vielmehr gibt die Sagaflor häufig exakte Farbtöne anhand des Pantone-Fächers für bestimmte Artikel vor, die exklusiv für die Sagaflor-Partner produziert werden. Ein Teil davon wird unter den diversen Eigenmarken der Sagaflor vermarktet.
Auf diese Weise entstehen im Untergeschoss der Kassler Sagaflor-Zentrale mehrere Themenwelten wie…
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