Heimtextil, Frankfurt
Bildunterschrift anzeigen
Die Heimtextil musste in diesem Jahr etwas rückläufige Besucherzahlen registrieren.
diy plus

Heimtextil

Schwungvoller Auftakt

Etwa 67.500 Besucher kamen zur diesjährigen Heimtextil nach Frankfurt. Im vergangenen Jahr waren es noch rund 70.000 ge­wesen. Dennoch herrschte auf der Messe eine zuversichtliche Stimmung vor.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Ein Thema, das sowohl Aussteller als auch Besucher auf der diesjährigen Heimtextil in Frankfurt beschäftigte, war die aktuelle und kommende konjunkturelle Lage. Ein weiteres Thema war der immer deutlicher zu Tage tretende Wandel des Handels. Steigende Umsätze und Umsatzanteile im Online-Handel stehen den Bemühungen des stationären Einzelhandels entgegen, die innerstädtischen Geschäfte aufrechtzuerhalten. "Der kleinbetriebliche Fachhandel, aber auch Kauf- und Warenhäuser - und damit das Herzstück unserer Besucherzielgruppen - stehen unter dem Druck des stetig zunehmenden E-Commerce", sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Er zieht insgesamt eine positive Bilanz der viertägigen Veranstaltung im Januar, trotz etwas rückläufigen Besucherzahlen. Insgesamt wurden etwa 67.500 Besucher gezählt. Das waren rund 2.500 weniger als noch 2018. Ursächlich für den Besucherschwund sieht Braun erschwerte Anreisebedingungen aufgrund der Unwetter im Alpenraum und Flughafenstreiks in Deutschland.
3.025 Aussteller aus 65 Ländern hoben laut Braun die internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien auf ein 15-Jahreshoch: "Aussteller und Besucher nahmen das neue Messekonzept hervorragend an und bestätigten die Stellung als weltweit wichtigsten Branchentreffpunkt."
Den Zugang zu den vielfältigen Inspirationen und Geschäftsimpulsen erleichterte die Heimtextil ihren Besuchern durch ein optimiertes Messekonzept und eine damit einhergehende neue Hallenstruktur. Vor allem die Tapetenanbieter in Halle 3 waren mit dem Konzept hoch zufrieden.
Ein weiteres Ausrufezeichen setzte die Heimtextil in puncto Nachhaltigkeit. Darüber hinaus rückte die Messe das Thema Schlafen als einen der kommenden Lifestyle-Trends in den Fokus. Während eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung mittlerweile wie selbstverständlich zu einer gesunden Lebensweise ge­hörten, werde der erholsame Schlaf noch immer vernachlässigt, so Braun. Auf der Heimtextil traten eine Reihe neuer Produkte und Aspekte in den Vordergrund, die den Menschen beim Sensi­bilisieren und Analysieren seines Schlafverhaltens unterstützen und einen gesunden Schlaf fördern.
Heimtextil, Frankfurt, Erismann
Erismann hat Teile des abgewickelten Unternehmens P+S übernommen.
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch