Messe Bau, München
diy plus

Bau

Spitze in allen Werten

Bestnoten erhält in diesem Jahr die Messe Bau in München. Auch das Ziel des Veranstalters sich verstärkt international auszurichten wurde erreicht. Mit der Digital-Bau geht 2020 eine neue Messe an den Start.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Auf einer Fläche von erstmals 200.000 m² zeigten auf der Bau in München 2.250 Aussteller (2017:2.120) aus 45 Ländern ihre Produkte und Lösungen. Insgesamt wurden 250.000 Besucher gezählt, und davon 85.000 aus dem Ausland (2017: 80.500).
Messe-Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer blickt deshalb sehr zufrieden auf die Veranstaltung zurück: "Das starke Besucherinteresse in den Bereichen Gebäudeautomation sowie Bau-IT zeigt, dass die Digitalisierung weiter Fahrt aufnimmt und endgültig in der Baubranche angekommen ist. Mit unseren Leitthemen haben wir bereits im Vorfeld den Fokus auf den digitalen Wandel gelegt."
Aus Sicht der Aussteller zog Dieter Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats, ebenfalls eine positive Bilanz: "Für die Aussteller war die Bau eine sehr erfolgreiche Messe. Zwei Gründe sind hierfür ausschlaggebend: Einerseits haben Qualität und Internationalität der Besucher weiter zugenommen. Darüber hinaus hat die Messe München die Belegung der erweiterten Ausstellungsfläche aus Besucherperspektive betrieben und somit die einzigartige Themenwelt der Bau weiterentwickelt."
Wie zufrieden die Aussteller gewesen sind, zeigt auch die Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Gelszus. Dort bewerteten 97 Prozent die Messe mit ausgezeichnet bis gut. Ihr Leitmessecharakter wird von 95 Prozent anerkannt. 94 Prozent der Aussteller erteilten Bestnoten für die Qualität, 92 Prozent für die Internationalität der Besucher. Die aktuelle wirtschaftliche Situation wird von 94 Prozent der Aussteller mit ausgezeichnet bis gut beurteilt (2017: 91 Prozent).
An der Spitze des Besucherrankings standen auch diesmal wieder Österreich, die Schweiz und Italien. Dank starker Zuwächse belegen die Russische Föderation mit über 4.000 und China mit über 3.500 Besuchern erstmals Platz vier und fünf. Erstmals ist auch Israel unter den Top 10 Besucherländern vertreten. Ein großer Gemeinschaftsstand aus Israel bereicherte zudem die IT-Halle.
Die Befragung der Besucher blieb stabil auf höchstem Niveau. Wie 2017 bewerteten 98 Prozent der Besucher die Veranstaltung mit ausgezeichnet bis gut, 97 Prozent wollen in zwei Jahren wieder kommen. Bestnoten vergaben die Besucher insbesondere für die Breite und Vollständigkeit des Angebots (96 Prozent "ausgezeichnet bis gut") sowie für die Präsenz der Marktführer (95 Prozent).
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch