Zwar kein Pop-up-Store, aber dennoch ein pfiffiges Innenstadtformat ist zum Beispiel Horst in Hamburg.
Bildunterschrift anzeigen
Zwar kein Pop-up-Store, aber dennoch ein pfiffiges Innenstadtformat ist zum Beispiel Horst in Hamburg.
diy plus

Innenstädte

Kunden gewinnen durch ­Pop-up-Stores

Mögliche Leerstände in den Innenstädten bieten Baumarktbetreibern die Chance, näher an neue Kundengruppen ranzukommen. 
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen

DIY boomt: egal ob Renovierung, Verschönerung oder persönliches Kreativprojekt – Dinge selber machen ist im Trend und die Tendenz ist steigend. Für Baumärkte werden deshalb Differenzierungsstrategien im Marketing immer wichtiger. Die Frage lautet: Wie können Baumärkte wie Hagebaumarkt, Hornbach, Obi, Toom etc. einzigartige Erlebnisse kreieren, um ihren Kunden näher zu sein als andere? Nehmen wir diese Frage erst einmal wörtlich und schauen auf die Lage: Viele Baumärkte liegen außerhalb der Städte und verhindern so Spontankäufe und Wechselkäufer, daher wäre Innovation Nummer 1, dass die Baumärkte zu ihren Kunden kommen. Die Gelegenheit, in die Innenstädte zu gelangen und die dortigen Bewohner und Passanten für die Marke zu gewinnen, war noch nie so günstig wie aktuell. Immer mehr Ladenflächen in Innenstädten stehen leer und bringen gerade jetzt neue Potenziale für Baumärkte, sich überraschend zu präsentieren: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Pop-up-Store im hippen urbanen Ambiente?

„Machen” und „Anpacken” ist nicht nur genau das, was sich viele Menschen in den letzten Monaten in ihren vier Wänden vorgenommen haben, sondern laut der Studie „Der DIY-Markt Deutschland 2020/21“ auch das unbeschreibliche Gefühl, wenn man einen Baumarkt betritt. Man möchte mit seinen bloßen Händen etwas schaffen, anpacken und am liebsten die Geräte, das Holz und die Pflanzen vor Ort berühren. Durch temporäre Schließungen von Baumärkten verlagert sich der Einkauf jedoch in das Internet und die Erlebnisse vor Ort bleiben aus. Zwar sind digitale Kommunikationswege eine perfekte Ergänzung der zwischenmenschlichen Kommunikation, ersetzen aber nie unser Grundbedürfnis nach echtem Erleben an einem realen sozialen Treffpunkt. Somit ist die Emotionalisierung von Produkten und Marken durch den Onlinehandel massiv gesunken und die Lust an neuen, ungewohnten Erlebnissen gestiegen.

Ein Pop-up-Store ist ein temporäres Angebot, welches aufpoppt und schnell wieder weg ist. Dabei inszeniert es Produkte und Marken und kreiert eine ganz eigene Story. Die Experience vereint exklusives Einkaufen an ungewohnten Orten mit einer einmaligen Geschichte und einem zeitlich begrenzten Erlebnis, um dem Kundenbedürfnis nach Wandel und Erneuerung entgegenzukommen – und bieten daher einen besonders wirksamen Hebel für die B2C-Aktivierung. Sie lassen sich kontextuell gezielt an das Umfeld und die Bedürfnisse der Menschen anpassen. Sie bieten Raum für Workshops, Gruppenerlebnisse, Vorträge. Zudem bieten sie den…

Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch