Glunz baut auf OSB

Die deutsche Tochter des portugiesischen Sonae-Konzerns will seinen Marktanteil in diesem Segment bis 2004 verdoppeln

Die Glunz AG, Meppen, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 320 Mio. € erwirtschaftet. Für 2000 waren 298,6 Mio. € gemeldet worden. An fünf Standorten beschäftigt der Anbieter von dekorativen und konstruktiven Holzwerkstoffen rund 1.600 Mitarbeiter. Das Unternehmen gehört seit 1998 zu Tafisa, Madrid, einer Tochtergesellschaft des portugiesischen Sonae-Konzerns, Maia. Sonae hat 2001 im Geschäftsfeld Holzwerkstoffe insgesamt mehr als 1,5 Mrd. € umgesetzt. Der Konzern produziert an 47 Standorten in zwölf Ländern und beschäftigt rund 8.800 Mitarbeiter. Er hat in den vergangenen drei Jahren nach eigenen Angaben ca. 700 Mio. € in die deutsche Tochter investiert. Zuletzt wurden 200 Mio. € in den neuen Standort Nettgau gesteckt, der seit September 2001 OSB-Platten produziert. Bis zum Jahr 2004 will Glunz seinen Anteil an diesem für den Anbieter neuen Markt verdoppeln, „denn OSB wird immer stärker Sperrholz und klassische Spanplatten ersetzen und neue Anwendungsfelder erschließen“, so Marketing-Direktor Helmut Kern.
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Das neue Abo: Print – Digital – Online
Jetzt gratis testen
diy - Das Fachmagazin für die Do-it-yourself-Branche
Lesen Sie auch