Der Fachmarktboom ist vorbei

26.04.2002

Für etablierte Fachmärkte bestehen dennoch weiterhin gute Entwicklungschancen. Die Mindestgröße für Baumärkte liegt bei 1.000 m² Verkaufsfläche.

Die rasante Entwicklung der Fachmärkte wird sich, so das Kölner Beratungsunternehmen BBE  in einem aktuellen Spezialreport, in den nächsten Jahren nicht in gleicher Weise fortsetzen. Der Fachmarkt-Boom hatte in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit den ersten Bau- und Heimwerker- sowie Drogeriemärkten begonnen. Mit etwas mehr als zehn Prozent Marktanteil gehörten die Fachmärkte neben den diskontierenden Angebotsformen zu den Gewinnern der letzten Jahre. Heute aber sind die Standorte knapp. Nur in relativ jungen Branchen wie den Leuchten-Fachmärkten prognostiziert BBE einen Anstieg des Marktanteils von 2000 bis 2005 von 6,5 auf immerhin elf Prozent.
Dennoch könnten etablierte Fachmärkte gerade in Innenstädten ihren Marktanteil auch weiter ausbauen. Gartencenter werden, so BBE, ihren Marktanteil von 31,7 auf 34 Prozent ausbauen Das Beratungsunternehmen hat auch die aktuellen Mindestgrößen unterschiedlicher Fachmarktbranchen ermittelt. So liegt diese Verkaufsflächengröße bei GPK, PBS und Drogeriewaren zwischen 50 und 500 m², bei Unterhltungselektronik, Schuhen, Lampen und Küchen zwischen 500 und 1.000 m², bei Bekleidung, Teppichen/Tapeten/Farben, Heimtextilien und Fliesen zwischen 1.000 und 2.000 m², bei Bürotechnik zwischen 1.500 und 3.000 m² und bei Baumärkten und Gartencentern um die 1.000 m².
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