„Umsatzverluste nicht mehr aufzuholen“

25.06.2002

Der HDE revidiert seine Umsatzprognose, rechnet aber mit einer etwas besseren zweiten Jahreshälfte, wenn die Tarifabschlüsse steigende Einkommen bescheren

Der Hauptverband des deutschen Einzelhandels e. V. (HDE) hat seine Umsatzprognose für 2002 kräftig nach unten korrigiert und rechnet nun mit einem Rückgang um 2,75 Prozent. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres fehlten den Betrieben „gut fünf Prozent des Vorjahresumsatzes“, sagte Verbandspräsident Hermann Franzen. Im April lag das Minus im Vorjahresvergleich bei 3,9 Prozent, im Mai bei 5,7 Prozent. Zwar würden nach Abschluss der Tarifrunden und den damit verbundenen Steigerungen beim verfügbaren Einkommen „vermutlich auch für den Einzelhandel wieder etwas bessere Zeiten anbrechen“, meinte Franzen. „Den deutlichen Verlust des ersten Halbjahres werden wir aber nicht mehr aufholen können.“
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