Der BHB erklärt sich mit Opfern der Flutkatastrophe solidarisch

19.08.2002

Baumarktbranche solidarisch mit Hochwasseropfern - umfangreiche Maßnahmen zur Unterstützung angelaufen

Wie Manfred Maus, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Bau-, Heimwerker- und Gartenfachmärkte (BHB e.V.) betont, werden die Baumärkte in den von der Jahrhundertflut betroffenen Gebieten in Deutschland, Österreich und Tschechien auch in den kommenden Monaten weiterhin finanzielle und praktische Hilfestellungen anbieten.
Unmittelbar nach den ersten Katastrophenfällen haben nahezu alle führenden Baumarktbetreiber spontane Unterstützungs- und Rabattaktionen eingeleitet. Kunden aus den betroffenen Gebieten erhlten Preisnachlässe bis zu 20 Prozent. Außerdem stellen unter anderem Baumax, Hellweg, Hornbach, OBI, Praktiker und Toom direkt oder über den Katastrophenschutz Geräte, Werkzeug und Hilfsmittel zur Verfügung. Auch zahlreiche Lieferanten der Baumärkte beteiligen sich an den Aktionen.
Als wichtigste Nahversorger für Produkte rund um Haus und Wohnung sorgen die Baumärkte außerdem für eine umfassende Lagerhltung aller für die Schadensbeseitigung nötigen Artikel. Viele Märkte haben ihre Öffnungszeiten verlängert, um die Bürger möglichst flexibel versorgen zu können.
Betroffen zeigte sich der BHB deshalb von vereinzelten Pressestimmen, die den Baumärkten indirekt Geschäftemacherei unterstellt haben. Geschäftsführer John Herbert: „Wir sind ebenso entsetzt und traurig über die Naturkatastrophe wie alle Bürger in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Gerade deshalb sehen wir es als unsere Pflicht an, den Menschen mit unseren Leistungen und Produkten zur Seite zu stehen. Schlimm wäre es vielmehr, wenn wir unsere Kompetenz jetzt nicht in die Hilfsaktionen einbringen.“
Neben wachsender Unterstützung für die Aufräum- und Aufbauarbeiten haben zahlreiche Unternehmen auch brancheninterne Fonds für die von den Fluten betroffenen Baumärkte und deren Mitarbeiter eingerichtet. Herbert: „Wir möchten verhindern, dass durch renovierungsbedingte Schließungen Arbeitsplätze gefährdet werden. Die Baumärkte haben in den neuen Bundesländern viele Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen, die wir auch künftig sichern und ausbauen möchten.“
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