Hornbach gründet gemeinnützige Stiftung

Die Eigentümerfamilie, das Unternehmen und die Mitarbeiter spenden für ihre betroffenen Kollegen. Die Frist für den Preisnachlass wird verlängert

Unter dem Eindruck der Hochwasserkatastrophe will Hornbach eine gemeinnützige Stiftung für Menschen in Not ins Leben rufen. Zunächst soll die Stiftung die Überschwemmungsopfer in den Reihen der eigenen Mitarbeiter unterstützen. Allein dafür soll der Fonds mindestens eine Mio. € erhlten. Die Familie Hornbach und die Unternehmensgruppe bringen gemeinsam zu gleichen Teilen 800.000 € auf. Außerdem hat das Unternehmen die Mitarbeiter zu Spenden aufgerufen. Jede Spende will Hornbach noch einmal verdoppeln. Auch die Belegschaft selbst hatte zu einer Solidaritätsaktion ermuntert. Rund 100 Kollegen wurden Opfer der Überschwemmungen. Das Unternehmen meldet, dass zwei Standorte – Ansfelden bei Linz und Dresden – überflutet wurden. Auch die Niederlassung in Tübingen hatte in einem Teil mit Schlamm zu kämpfen. Den Preisnachlass von 15 Prozent auf sämtliche Waren wird Hornbach in den überschwemmten Regionen bis 15. November gewähren. Man habe die Frist verlängert, hieß es, da die eigentlichen Renovierungsarbeiten erst nach der völligen Austrocknung von Häusern und Wohnungen beginnen könne.
Wer hilft wie? In unserer Rubrik DIYplus/Branchen-Themen steht eine Übersicht mit den Hilfsaktionen der einzelnen Unternehmen aus der DIY-Branche bereit.
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