Zartes Konsumpflänzchen

01.12.2003

Aus dem Weihnachtsgeschäft könnte noch was werden, meint die GfK. Eine andere Umfrage prophezeit jedoch bescheidenere Päckchen auf dem Gabentisch

Ein freundlicheres Konsumklima sieht die GfK rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft aufziehen. Erstmals seit einigen Monaten haben sich alle die Verbraucherstimmung betreffenden Indikatoren in den November-Umfragen nach oben entwickelt. Gleichzeitig warnt die GfK davor, schon von einem grundlegenden Aufschwung zu sprechen: „Es ähnelt mehr einem zarten Pflänzchen, das schnell verwelken könnte, sollte der Wind wieder rauer wehen“, so die Prosa der Pressemitteilung. Auch der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels verbreitet verhaltenen Optimismus und hat die Meldung zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes mit „Kundenansturm am 1. Adventssamstag“ übertitelt.
Glaubt man allerdings einer Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte & Touche, fallen die Päckchen unterm Weihnachtsbaum europaweit in diesem Jahr erstmals seit 1998 bescheidener aus. Demnach wollen die Deutschen für durchschnittlich 349 € Geschenke kaufen; im vergangenen Jahr waren ihnen ihre Lieben im Schnitt noch 508 € wert.
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