Das Konsumklima ist wieder frostiger geworden

Einen winterlich trüben Blick in die Zukunft haben die Verbraucher zum Jahresende getan: Sie rechnen mit weniger Geld und schieben Anschaffungen erst einmal auf. Der Einzelhandel hat das zu spüren bekommen

Mit einem wieder frostiger gewordenen Konsumklima haben Handel und Verbraucher das alte Jahr beendet. Nach einem Stimmungshoch im November verzeichnete die GfK-Konsumklima-Studie im Dezember wieder ein Tief auf der Wetterkarte. Zwar waren die Erwartungen der Verbraucher bezüglich der Konjunkturentwicklung ähnlich wie im Vormonat einigermaßen zuversichtlich, heißt es in einer Zusammenfassung der Marktforscher. Jedoch haben sich die Erwartungen im Hinblick auf die persönliche Einkommensentwicklung erneut eingetrübt. Darüber hinaus sank die Anschaffungsneigung, die im November deutlich gestiegen war, wieder auf das Niveau vom Oktober.
Die Zurückhaltung der Konsumenten hat sich in den Handelsumsätzen zum Jahresende niedergeschlagen. Der Einzelhandel hat nach Aussage von Hubertus Pellengahr, Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), sein Ziel nicht erreicht, „im Weihnachtsgeschäft an das Vorjahresniveau anzuknüpfen. Wir werden mit etwa drei bis vier Prozent darunter liegen“.
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