Der Umsatz sinkt - und steigt

Das Statistische Bundesamt legte seine Zahlen für den April und das erste Tertial 2004 vor

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im April 2004 nominal 1,7 Prozent und real 1,8 Prozent weniger als im April 2003 um. Beide Monate hatten jeweils 24 Verkaufstage. Nach  Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Vergleich zum März 2004 nominal 1,0 Prozent und real 0,6 Prozent mehr abgesetzt. In den ersten vier Monaten des Jahres 2004 wurde im Einzelhandel nominal 1,5 Prozent und real 1,1 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln (dazu gehört der Einzelhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern) wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats nicht erreicht (nominal - 3,0 Prozent, real - 2,7 Prozent). Nur der Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (nominal + 0,7 Prozent, real + 1,0 Prozent) erzielte hier nominal und real höhere Umsätze als im April 2003. Der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten erzielte bei einem nominalen Umsatzminus (- 0,7 Prozent) zumindest real genauso hohe Umsätze (+/- 0,0 Prozent) wie im Vorjahresmonat. In allen anderen Branchen sanken sowohl nominal als auch real die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat, so u.a. der Facheinzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal - 1,2 Prozent, real - 1,0 Prozent); von Januar bis April 2004 sank in diesem Bereich der Umsatz nominal um 0,1 Prozent, real stieg er um 0,4 Prozent.
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