Das Werben bleibt unerhört

08.02.2005

Frauen bleiben zu einem großen Teil DIY-abstinent, jedenfalls, was den Einkauf angeht. Obi und Praktiker bleiben die insgesamt am häufigsten besuchten Baumärkte, so die jüngsten VuMA-Zahlen

Obwohl sich die Baumärkte in den vergangenen Jahren verstärkt um Frauen bemüht haben, geben die so umworbenen Kundinnen dem Werben offenbar kaum nach. Auf die Frage, in welchen Bau- und Heimwerkermärkten sie in den letzten sechs Monaten eingekauft haben, antworten 46,2 Prozent der Frauen: in keinem. Bei den Männern geben weniger als ein Viertel diese Antwort. Die Zahlen stammen aus der jetzt veröffentlichten Verbrauchs- und Medienanalyse 2005 (VuMA); allerdings hat die letzte Erhebungswelle vor knapp einem Jahr stattgefunden. Die im Jahr 2002 veröffentlichte VuMA-Statistik hatte noch einen Anteil von DIY-abstinenten Frauen in Höhe von 45 Prozent ausgewiesen.
Die Angaben der Befragten insgesamt spiegeln die Umsatzverhältnisse der Baumarktbranche nur teilweise wider. So führt Obi die Liste der am häufigsten aufgesuchten Baumärkte zwar vor Praktiker an, auf dem dritten Platz folgen dann jedoch schon die Hagebaumärkte.
Die vollständige Statistik zum Einkauf in Bau- und Heimwerkermärkten finden Sie in unserer Rubrik DIYplus/Marktdaten (s. u.: Weiter Beiträge zu diesem Thema).
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