Wachstum dank Max Bahr und Ausland

25.07.2007
Praktiker steigert Konzernumsatz im 2. Quartal um 26,9 und das EBITA um 10,7 Prozent; Ergebniserwartung angehoben

Praktiker hat nach eigenen Angaben seinen Konzernumsatz im zweiten Quartal 2007 um 26,9 Prozent auf 1,13 Mrd. € gesteigert. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden damit erstmals mehr als zwei Mrd. € umgesetzt. Das entspricht einem Zuwachs um 24,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2006. Das starke Wachstum ist u. a. auf die Integration der zum 1. Februar 2007 übernommenen Baumarktkette Max Bahr und das Wachstum auf den Auslandsmärkten zurückzuführen. Das Vorjahresergebnis wurde im ersten Halbjahr 2007 um 5,7 Prozent auf 49,1 Mio. € gesteigert. Damit konnte der Negativsaldo von rund 20 Mio. € aus dem ersten Quartal im zweiten Quartal 2007 mit einem EBITA von 69,0 Mio. € ausgeglichen werden. In Deutschland nahm der Umsatz im zweiten Quartal um 28,0 Prozent auf 838,6 Mio. € zu; im ersten Halbjahr erwirtschaftete Praktiker einen Umsatz von 1,51 Mrd. € (Vorjahr 1,22 Mrd. €). Das entspricht einer Steigerung um 24,2 Prozent. Allerdings geht dieses Wachstum ausschließlich auf die Marke Max Bahr zurück. Der Umsatz der Marke Praktiker ging im Inland in den ersten sechs Monaten flächenbereinigt um drei Prozent zurück. Das Unternehmen führt diesen Rückgang u. a. auf die Umbauphase auf das Easy-to-Shop-Konzept zurück. Außerdem sei das Angebot in den Märkten in diesem Jahr strukturell stärker auf traditionelle DIY Kernsortimente fokussiert worden. Im Ausland verzeichnete Praktiker im zweiten Quartal ein Umsatzwachstum von 24,0 Prozent auf 288,9 Mio. €. Im ersten Halbjahr 2007 erwirtschaftete das Segment International damit insgesamt einen Umsatz von 495,4 Mio. € und damit 26,8 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Besonders hohe Wachstumsraten steuerten nach Unternehmensangaben die osteuropäischen Landesgesellschaften in Rumänien, Bulgarien und Polen bei. Im ersten Halbjahr hat der Praktiker Konzern insgesamt 64,5 Mio. € investiert (Vorjahr 11,0 Mio. €). Davon flossen 39,2 Mio. € ins Ausland (Vorjahr 6,1 Mio. €). Das Management erwartet, dass der Umsatz am Ende des laufenden Geschäftsjahres rund vier Mrd. € ausmachen wird. Die bisherige Ergebniserwartung (EBITA) wurde von mindestens 115 Mio. € auf rund 125 Mio. € angehoben.
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