Eingetrübte Erwartungen

18.09.2007
Nur knapp ein Viertel des DIY-Handels hat im ersten Halbjahr die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Jetzt rechnen 40 Prozent mit einer Stagnation

Der Handel mit Bau- und Heimwerksartikeln hat ein schlechteres erstes Halbjahr 2007 hinter sich als die gesamte Einzelhandelsbranche. So jedenfalls lassen sich die heute vorgelegten Ergebnisse der aktuellen Konjunktur-Umfrage des Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels (HDE) lesen. Demnach haben 23 Prozent der Betriebe im Segment Baumarkt ihre Umsätze gegenüber den ersten sechs Monaten 2006 gesteigert. Der Einzelhandel insgesamt kommt auf einen Schnitt von 34 Prozent der Betriebe. Immerhin erreichten 34 Prozent der Baumarktbetriebe den Vorjahresumsatz, 43 Prozent hatten Einbußen; im gesamten Einzelhandel kamen 25 Prozent auf das Vorjahresniveau, 41 Prozent lagen darunter.
Entsprechend eingetrübt sind die Erwartungen für das zweite Halbjahr. Im DIY-Bereich rechnen 30 Prozent der Betriebe mit zurückgehenden, 43 Prozent mit konstanten Umsätzen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mehr Umsatz erwarten 27 Prozent und damit deutlich weniger als im Gesamtschnitt des Einzelhandels, der zu 39 Prozent von Umsatzsteigerungen ausgeht. Eine Stagnation erwarten 40 Prozent, 21 Prozent sehen Rückgänge auf sich zukommen.
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