Grillen sorgt für dicke Luft

Autos sind nicht die alleinigen Verursacher; auch die Natur ist mitverantwortlich

Wissenschaftler der Universität von Boulder, Colorado, haben neben dem Auto weitere Quellen im Verdacht, Verursacher von Smog zu sein. Zwar gehe ein Großteil des Großstadt-Smogs zu Lasten des PKW-Verkehrs, daneben gebe es aber, so die Wissenschaftler, noch andere Gründe dafür, weshalb Smog entstehe. Farbdämpfe, der Duft blühender Bäume sowie der Rauch von Grillfeten im Freien seien dafür auch mitverantwortlich. In Tests wiesen die Wissenschaftler nach, dass bestimmte Aerosole in Ballungsräumen nur durch Grillen oder das Streichen von Farbe entstanden sein können.
Bereits 2003 hatten Umweltingenieure der Rice University, Houston/Texas, einen Zusammenhang von saurem Regen und öffentlichem Grillen festgestellt, der mit verbranntem Fetten begründet wird, die als Tröpfchen die Luft verschmutzen. Im gleichen Jahr diskutierte die Provinzregierung von Ontario/Kanada Maßnahmen gegen zu intensives Grillen, um, so der damalige Umweltminister, "der Luft eine Atempause zu geben".
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