Weniger bauen – mehr kaufen

27.07.2009
Der Anteil der Bestandstransaktionen am gesamten Wohnungsmarkt ist auf 56 Prozent angewachsen

Der Anteil der Bestandstransaktionen am gesamten Wohnungsmarkt ist in der Zeit von 2004 bis 2007 auf 56 Prozent angewachsen gegenüber 51 Prozent in den Jahren 2001 bis 2003. Zu diesem Ergebnis kommt eine Infratest-Analyse, die u. a. von den Landesbausparkassen in Auftrag gegeben worden war. Der Kaufpreis für Objekte aus dem Bestand betrug in den letzten Jahren nur noch bei knapp zwei Dritteln des Neubaupreises. Vor allem bei Einfamilienhäusern ist der Preisvorteil von Gebrauchtimmobilien damit weiter angestiegen. Nach Auskunft von LBS Research investierten 87 Prozent der Käufer von Einfamilienhäusern durchschnittlich 30.000 bis 40.000 € in die Wohnwertverbesserung. Dagegen wurden nur 57 Prozent der Käufer von Eigentumswohnungen aktiv. Ein weiteres Ergebnis der Befragung zeigte, dass 22 Prozent aller Gebrauchtkäufer in den nächsten zwei bis drei Jahren energiesparende Maßnahmen durchführen wollten.
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