Hauptsache individuell

17.09.2012
Im Vergleich zu den 50- bis 60-Jährigen legen die 20- bis 30-Jährigen bei der Wohnungseinrichtung größeren Wert auf Individualität. Einkaufsquelle Nummer eins für Accessoires und Dekoartikel bleibt der stationäre Handel

Individualität spielt für 20- bis 30-Jährige bei der Wohnungseinrichtung eine wichtigere Rolle als für 50- bis 60-Jährige. Das ist eines der Ergebnisse der Fokusgruppen-Studie „Hauptsache individuell. Eine Studie zum Einrichten und Dekorieren in Deutschland“, die die Messe Frankfurt anlässlich der Tendence in Auftrag gegeben hat. Beide Gruppen sehen in der eigenen Wohnung in erster Linie einen Rückzugsort und Ruhepol. Dabei steht für die Jüngeren bei Wohnaccessoires und Haushaltswaren der Nutzen im Vordergrund; sie kaufen aufgrund knapper Budgets auch Massenware. Bei größeren Anschaffungen achten sie verstärkt auf die Bekanntheit der Marke. Die Konsumenten der älteren Gruppe setzen beim Kauf von Einrichtungs- und Dekorationsgegenständen stärker auf Qualität und Nachhaltigkeit. Bei beiden Gruppen bleibt der stationäre Handel die Einkaufsquelle Nummer eins, weil der optische Eindruck und die Haptik wichtig sind. Vor allem bei Kleinteilen sind auch spontane Mitnahmekäufe beliebt.
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