Baustoffhandel fordert mehr

20.12.2012
Der BDB kritisiert die Förderung der energetischen Gebäudesanierung als nicht ausreichend und setzt auf einen Steuerbonus für sanierungswillige Hausbesitzer

Die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die Mittel für energetische Gebäudesanierungen um 300 Mio. € zu erhöhen, wird vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) als nicht weitreichend genug kritisiert. Zwar sei jeder Euro, der als Anreiz für die CO2-Gebäudesanierung bereitstehe, ein gut investierter „Klima-Euro“, heißt es in einer Erklärung von Verbandspräsident Stefan Thurn. Doch ursprünglich habe die Bundesregierung eine ganz andere Größenordnung für notwendig erachtet und versprochen, die Mittel von 2012 bis 2014 auf 1,5 Mrd. € jährlich aufzustocken. Der Verband fordert außerdem eine steuerliche Absetzbarkeit, die eine ganz andere Investitionsdynamik als zinsverbilligte Kredite entwickeln würde. Auf einen solchen Steuerbonus hatten sich Bund und Länder jedoch nicht einigen können.
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