Kundendatenqualität

Namen, Adressen & Co. sind für Unternehmen häufig nutzlos

15.07.2014

Die Sammelwut nach Kunden- und Kontaktdaten stellt für rund ein Fünftel aller deutschen Unternehmen keinen Mehrwert dar. Der Grund: 91 Prozent der Firmen haben unvollständige, veraltete oder fehlerhafte Datensätze gespeichert - oder gar keine. Damit können Marketing- und Vertriebsabteilungen oft nichts anfangen. Zu diesem Schluss kommt die jährliche Erhebung "Datenqualität als kritischer Erfolgsfaktor" des Cross-Channel-Marketing-Spezialisten Experian Marketing Services.
Zwar ist die Intention nachvollziehbar, über möglichst viele Kanäle möglichst viele Kontaktdaten von (potenziellen) Kunden zu sammeln. Doch scheitert die Erhebung meist am Faktor Mensch oder der Technik, genauer: an Eingabefehlern (59 Prozent), ineffizienter Kommunikation zwischen den Abteilungen (31 Prozent), mangelhafter Datenstrategie (24 Prozent) und dem Fehlen von Technologien (22 Prozent).
Insbesondere die große Menge an unstrukturierten Daten ist laut der Studie ein Problem und beeinflusst Geschäftsergebnisse negativ. Im Schnitt gehen die befragten Unternehmen von rund zwölf Prozent Umsatz aus, der ihnen dadurch entgeht. Trotz besserer Kenntnisse über das Thema Datenqualität und die Vorteile der Nutzung von datengesteuerten Technologien hat sich der Anteil dieser entgangenen Umsatzerlöse seit 2007 nicht geändert.
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